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Der japanische Yen schwächt sich ab angesichts von Skepsis gegenüber Zinserhöhungen der BoJ, fiskalischen Bedenken und positiver Risikostimmung

Der japanische Yen schwächt sich ab angesichts von Skepsis gegenüber Zinserhöhungen der BoJ, fiskalischen Bedenken und positiver Risikostimmung

101 finance101 finance2026/01/06 03:05
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Von:101 finance

Japanischer Yen schwächt sich gegenüber US-Dollar inmitten von Unsicherheiten ab

Während der asiatischen Handelsstunden am Dienstag gab der japanische Yen (JPY) gegenüber dem US-Dollar nach und unterbrach damit seine Erholung von einem am Vortag erreichten fast zweiwöchigen Tief. Trotz der weiterhin restriktiven Haltung der Bank of Japan (BoJ) sind Anleger unsicher, wann die nächste Zinserhöhung erfolgen könnte. Anhaltende fiskalische Bedenken und eine allgemein positive Marktstimmung lasten auf dem als sicher geltenden Yen und helfen dem Währungspaar USD/JPY, sich im Bereich um die Mitte der 156,00 zu behaupten. Mehrere Faktoren deuten jedoch darauf hin, dass Händler vorsichtig sein sollten, bevor sie auf weitere Rückgänge des Yen setzen.

Kontrastierende Zentralbankpolitiken prägen die Marktstimmung

Erwartungen einer strafferen Geldpolitik der BoJ stehen im deutlichen Gegensatz zu den zunehmenden Spekulationen, dass die US Federal Reserve die Zinsen weiter senken wird. Diese Divergenz könnte die Gewinne des US-Dollar begrenzen und den renditeschwachen Yen stützen. Zudem sorgen Gerüchte, dass japanische Offizielle intervenieren könnten, um eine übermäßige Schwächung des Yen zu verhindern, zusammen mit der Aussicht auf weitere geldpolitische Straffungen der BoJ für zusätzliche Unterstützung der Währung. Viele Händler werden voraussichtlich den US-Arbeitsmarktbericht (Nonfarm Payrolls, NFP) am Freitag abwarten, bevor sie größere Positionen im USD/JPY-Paar eingehen.

Gemischte Signale lassen Yen-Händler zögern

  • Unsicherheit besteht hinsichtlich des Tempos der geldpolitischen Straffung durch die BoJ, da die Erwartungen an eine anhaltend niedrige Inflation – getrieben durch Energiesubventionen, stabile Reispreise und sinkende Ölpreise – bis 2026 anhalten. Fiskalische Sorgen im Zusammenhang mit den ehrgeizigen Ausgabenplänen von Premierministerin Sanae Takaichi haben es dem Yen zudem erschwert, die Erholung vom Montag gegenüber dem Dollar auszubauen.
  • BoJ-Gouverneur Kazuo Ueda erklärte am Montag, dass die Zentralbank bereit sei, die Zinsen weiter zu erhöhen, sofern sich die Wirtschafts- und Preisentwicklung im Einklang mit den Prognosen bewege. Er betonte, dass eine Anpassung der geldpolitischen Unterstützung ein stetiges Wachstum fördern könne und dass sowohl Löhne als auch Preise moderat steigen dürften, was den Weg für eine weitere Normalisierung der Politik offen hält.
  • Der restriktive Ausblick der BoJ hat die Rendite zweijähriger japanischer Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit 1996 getrieben, während die zehnjährige Rendite einen Höchststand seit 1999 erreichte. Diese sich verringernde Lücke zwischen japanischen und globalen Renditen könnte einen starken Rückgang des Yen verhindern, insbesondere angesichts von Spekulationen über mögliche staatliche Interventionen.
  • Unterdessen steht der US-Dollar unter Druck, da Händler mit weiteren Lockerungen der Geldpolitik durch die Federal Reserve rechnen. Marktteilnehmer setzen zunehmend auf eine Zinssenkung bereits im März, mit der Möglichkeit einer weiteren Reduzierung später im Jahr. Diese Erwartungen wurden durch gemischte US-PMI-Daten für Dezember 2025 untermauert.
  • Der S&P Global US Manufacturing PMI blieb stabil bei 51,8 und signalisiert damit weiterhin Expansion. Im Gegensatz dazu fiel der ISM Manufacturing PMI von 48,2 im November auf 47,9, was auf eine anhaltende Kontraktion hindeutet. Dadurch blieben Dollar-Bullen während der asiatischen Sitzung am Dienstag vorsichtig, was den Aufwärtstrend des USD/JPY-Paares begrenzt hat.
  • Anleger beobachten aufmerksam den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag sowie weitere wichtige US-Wirtschaftsdaten in dieser Woche, um Hinweise auf die nächsten Schritte der Fed zu erhalten. Diese Daten werden voraussichtlich die Richtung des Dollar beeinflussen und könnten dem USD/JPY-Paar neue Impulse verleihen. Trotz der Unsicherheit scheint das Gesamtbild kurzfristig zugunsten des Yen zu sprechen.

Technischer Ausblick: USD/JPY gestützt durch aufsteigenden Kanal

Das Währungspaar USD/JPY findet weiterhin Unterstützung in einem Aufwärtskanal, der bei 155,46 begann, wobei die untere Begrenzung nahe 156,13 als Puffer für Rücksetzer dient. Kurzfristige gleitende Durchschnitte haben sich eingepegelt, was auf eine Konsolidierungsphase innerhalb dieses Aufwärtstrends hindeutet. Der MACD bewegt sich knapp über Null und signalisiert nachlassenden bärischen Schwung, während der RSI mit einem neutralen Wert von 43 auf begrenztes Aufwärtspotenzial hinweist, ohne überkaufte Bedingungen anzuzeigen. Ein klarer Ausbruch über die obere Begrenzung des Kanals bei 157,16 könnte weitere Gewinne auslösen, während ein Ausbleiben von Käuferinteresse das Paar zurück an den unteren Rand des Kanals führen könnte.

Hinweis: Diese technische Analyse wurde mit Unterstützung von KI-Tools erstellt.

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