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Faktenbox – Regierungen und Aufsichtsbehörden verschärfen die Überwachung von DeepSeek

Faktenbox – Regierungen und Aufsichtsbehörden verschärfen die Überwachung von DeepSeek

101 finance101 finance2026/01/06 10:08
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Von:101 finance

Globale Reaktionen auf DeepSeeks KI-Technologie

Im Januar gab das chinesische Unternehmen für künstliche Intelligenz DeepSeek bekannt, ein KI-Modell entwickelt zu haben, das mit ChatGPT konkurrieren kann, jedoch zu deutlich geringeren Kosten. Allerdings haben die Sicherheitsmaßnahmen und Datenschutzprotokolle des Unternehmens in mehreren Ländern Aufmerksamkeit und Besorgnis erregt.

Die Datenschutzrichtlinie von DeepSeek zeigt, dass eine Vielzahl persönlicher Informationen, darunter Nutzeranfragen und hochgeladene Dokumente, auf Servern in China gespeichert werden.

Internationale Maßnahmen in Bezug auf DeepSeek

  • Australien: Im Februar untersagte die australische Regierung die Nutzung von DeepSeek auf allen offiziellen Geräten unter Berufung auf potenzielle Sicherheitsbedrohungen.
  • Tschechische Republik: Die tschechischen Behörden verhängten im Juli ein Verbot, das Angestellten des öffentlichen Sektors die Nutzung der Dienste von DeepSeek untersagt, da Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes bestehen.
  • Frankreich: Die französische Datenschutzbehörde kündigte Pläne für Anfang 2025 an, DeepSeek zu seiner KI-Plattform zu befragen und etwaige Datenschutzimplikationen für Nutzer zu bewerten.
  • Deutschland: Im Juni forderte Deutschland laut einem Datenschutzbeauftragten Apple und Google auf, DeepSeek aus ihren App-Stores zu entfernen, da Bedenken bezüglich der Datensicherheit bestehen.
  • Indien: Anfang Februar empfahl das indische Finanzministerium den Mitarbeitern, für Regierungsarbeiten keine KI-Plattformen wie ChatGPT und DeepSeek zu verwenden und warnte vor Risiken für die Vertraulichkeit offizieller Informationen.
  • Italien: Die italienische Wettbewerbsbehörde schloss eine Untersuchung gegen DeepSeek ab, das beschuldigt worden war, Nutzer nicht ausreichend über die Möglichkeit der Generierung ungenauer Inhalte zu informieren. Der Fall wurde nach verbindlichen Zusagen von DeepSeek eingestellt. Im Januar 2025 wurde die App zudem wegen unzureichender Transparenz bei der Nutzung personenbezogener Daten gesperrt.
  • Niederlande: Ende Januar leitete die niederländische Datenschutzbehörde eine Untersuchung zu DeepSeeks Umgang mit Daten ein und empfahl niederländischen Bürgern, bei der Nutzung der Software vorsichtig zu sein. Später untersagte die Regierung Beamten die Nutzung der App und verwies auf die nationale Politik gegenüber Ländern mit offensiven Cyber-Kapazitäten.
  • Russland: Anfang Februar wies Präsident Wladimir Putin Sberbank an, mit chinesischen Experten bei gemeinsamen KI-Projekten zusammenzuarbeiten, wie ein leitender Angestellter der Bank berichtete.
  • Südkorea: Mitte Februar stoppte die südkoreanische Datenschutzbehörde neue Downloads der DeepSeek-App, nachdem das Unternehmen eingeräumt hatte, bestimmten Datenschutzbestimmungen nicht vollständig nachgekommen zu sein. Bereits zu Monatsbeginn hatte das Industrieministerium den Mitarbeiterzugriff auf DeepSeek wegen Sicherheitsproblemen vorübergehend eingeschränkt, der Dienst wurde jedoch Ende April wieder freigegeben.
  • Taiwan: Im Februar untersagte Taiwan Regierungsbehörden die Nutzung von DeepSeek und verwies auf Sicherheitsbedrohungen. Die Behörden äußerten zudem Bedenken hinsichtlich möglicher Zensur und des Risikos, dass Daten nach China übertragen werden könnten.
  • Vereinigte Staaten: Laut einem Bericht der New York Times im April erwägt die US-Regierung Sanktionen, die DeepSeek den Erwerb amerikanischer Technologie untersagen würden, und diskutiert die Möglichkeit, US-Nutzern den Zugang zu den Diensten zu beschränken. Im Dezember forderten neun Kongressmitglieder den Verteidigungsminister auf, DeepSeek und andere chinesische Technologiefirmen auf eine Liste von Unternehmen zu setzen, die angeblich das chinesische Militär unterstützen. Zudem baten im August sieben republikanische Senatoren das Handelsministerium, die Datensicherheitsrisiken im Zusammenhang mit chinesischen Open-Source-KI-Modellen wie DeepSeek zu untersuchen.

Zusammengestellt von Mateusz Rabiega, Paolo Laudani und Tristan Veyet in Danzig; Redaktion: Matt Scuffham

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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