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Verschweigen CVS, UnitedHealth und Cigna Milliarden an PBM-Rabatten? Ein aktueller Bericht behauptet dies

Verschweigen CVS, UnitedHealth und Cigna Milliarden an PBM-Rabatten? Ein aktueller Bericht behauptet dies

101 finance101 finance2026/01/06 23:47
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Von:101 finance

Große US-Gesundheitsversicherer werden beschuldigt, Milliarden durch Briefkastenfirmen zu verschleiern

Eine aktuelle Untersuchung von Hunterbrook Media hat schwerwiegende Vorwürfe gegen die drei größten Gesundheitskonzerne der Vereinigten Staaten erhoben: CVS Health Corp., UnitedHealth Group, Inc. und Cigna Group. Laut dem Bericht werden diese Unternehmen beschuldigt, mithilfe von Briefkastenfirmen Milliarden von Dollar zu verschleiern – Gelder, die laut Hunterbrook eigentlich zur Senkung der Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente für Patienten eingesetzt werden sollten.

  • UNH-Aktien verzeichnen deutliche Bewegungen.

Benzinga kontaktierte CVS, Cigna und UnitedHealth bezüglich ihrer Sichtweise zu diesen Behauptungen. CVS lehnte eine Stellungnahme ab, während Cigna und UnitedHealth nicht umgehend reagierten.

Wesentliche Vorwürfe von Hunterbrook

Nachfolgend eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte aus der Untersuchung von Hunterbrook.

Das Mittelsmann-Modell

Die meisten Amerikaner erhalten ihre Medikamente über sogenannte Pharmacy Benefit Manager (PBMs), deren Aufgabe es ist, Rabatte – bekannt als Rückvergütungen – mit Pharmaunternehmen auszuhandeln und diese Einsparungen an die Verbraucher weiterzugeben.

Aufgrund jüngster Gesetzesänderungen und zunehmender öffentlicher Kontrolle haben PBMs zugesichert, 100 % dieser Rückvergütungen an ihre Kunden weiterzugeben. Hunterbrook behauptet jedoch, dass die großen Versicherer dieses Versprechen umgehen, indem sie verdeckte Tochtergesellschaften namens Group Purchasing Organizations (GPOs) gründen.

Anstatt einen Teil der Rückvergütungen direkt zu erhalten, lassen die Muttergesellschaften nun ihre GPOs erhebliche „Gebühren“ von den Arzneimittelherstellern einsammeln. Währenddessen versichern die PBMs ihren Kunden, dass alle Rückvergütungen weitergegeben wurden, verschweigen jedoch, dass die GPOs – die denselben Muttergesellschaften gehören – Milliarden an Gebühren einbehalten.

Hunterbrook ist der Ansicht, dass dieses Konstrukt es den Versicherern ermöglicht, große Summen intern leise zu verschieben, sodass diese Gelder der Öffentlichkeit und den Patienten verborgen bleiben.

Leere Büros, versteckte Gewinne

Journalisten von Hunterbrook besuchten die Zentralen dieser GPOs in Irland, der Schweiz und Minnesota. Obwohl diese Organisationen Gelder in zweistelliger Milliardenhöhe verwalten, waren die Büros Berichten zufolge kaum besetzt oder verlassen.

  • Zinc (CVS): Eine verlassene Suite in Minnesota, in der sich unbeachtete Post stapelt.
  • Emisar (UnitedHealth): Verlassene Arbeitsplätze in einem irischen Büro.
  • Ascent (Cigna): Ein bescheidenes Schweizer Büro, das die Polizei rief, als ein Reporter sich näherte.

Bedeutung der Vorwürfe

Hunterbrook betont, dass diese GPOs, entgegen den Behauptungen der Versicherer, Kosten zu senken, in erster Linie dazu dienen, Unternehmensgewinne zu sichern.

Im Wesentlichen behauptet der Bericht, dass diese Gesundheitskonzerne Briefkastenfirmen mit kaum bis gar keiner echten Geschäftstätigkeit gegründet haben, um Milliarden an Medikamentenrabatten von den Patienten weg und in die eigenen Kassen zu lenken.

Bildnachweis: Shutterstock

Aktieninformationen

  • UnitedHealth Group Inc (UNH): $349,43 (+0,13%)
  • The Cigna Group (CI): $285,00 (+0,08%)
  • CVS Health Corp (CVS): $80,48 (-0,27%)
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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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