Morgan Stanley erweitert geplante Krypto-ETF-Angebote um Ethereum Trust
Morgan Stanley strebt die Einführung eines Ethereum Trusts an
Morgan Stanley hat bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC Unterlagen eingereicht, um einen Ethereum Trust aufzulegen, nachdem das Unternehmen zuvor bereits Anträge für Spot Bitcoin- und Solana-Exchange-Traded-Produkte gestellt hatte. Dies stellt einen weiteren Schritt im wachsenden Engagement der Firma im Bereich Kryptowährungen dar; der neue Trust soll voraussichtlich Anfang 2026 an den Start gehen.
Am Dienstag reichte das Finanzinstitut eine Registrierungserklärung für den Morgan Stanley Ethereum Trust ein, einen Exchange-Traded Fund (ETF), der den Wert von ETH abbilden und seinen Investoren Staking-Belohnungen bieten soll.
Diese Anträge fallen mit einer Veränderung der regulatorischen Haltung während der Amtszeit von Präsident Donald Trump zusammen, die eine größere Offenheit gegenüber Kryptomärkten gezeigt hat. Dieses Umfeld hat etablierte Finanzunternehmen dazu ermutigt, ihr Angebot an digitalen Asset-ETFs auszuweiten.
Laut dem Formblatt S-1 wird der Ethereum Trust als passives Anlageprodukt von Morgan Stanley Investment Management verwaltet. Der Trust wird Ether direkt halten, und der Anteilswert wird täglich mithilfe eines Preis-Benchmarks führender Kryptobörsen berechnet.
Das Dokument weist außerdem darauf hin, dass der Trust plant, einen Teil seiner ETH-Vermögenswerte zu staken und sämtliche daraus resultierenden Belohnungen mindestens einmal pro Quartal gemäß den IRS-Richtlinien an die Anteilseigner auszuschütten.
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung wurde ETH mit etwa 3.211 US-Dollar bewertet, was laut CoinGecko-Daten einem Rückgang von 0,7 % an diesem Tag entspricht.
Stetiges Wachstum bei Krypto-Angeboten
Diese jüngste Initiative ist Teil von Morgan Stanleys umfassender Strategie, seine Präsenz im Bereich digitaler Vermögenswerte auszubauen.
Im Oktober erweiterte die Bank den Zugang zu Krypto-Investmentfonds für alle ihre Kunden, einschließlich solcher mit Altersvorsorgekonten, nachdem diese Möglichkeiten zuvor nur vermögenden Privatpersonen vorbehalten waren.
Darüber hinaus kündigte Morgan Stanley im vergangenen September eine Partnerschaft mit Zerohash an, die es Kunden ermöglicht, über die E*Trade-Plattform Bitcoin, Ethereum und Solana zu handeln.
Bereits im Vorjahr betonte CEO und Vorstandsvorsitzender Ted Pick, dass das Engagement der Bank im Kryptobereich eng mit regulatorischer Klarheit und Compliance verknüpft sei.
„Für uns dreht sich die Gleichung wirklich darum, ob wir als stark reguliertes Finanzinstitut als Handelnde agieren können“, erklärte Pick in einem Interview im Januar.
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