EUR bleibt in ruhigem Handel vor der nordamerikanischen Sitzung stabil – Scotiabank
Der Euro (EUR) bleibt stabil und startet unverändert in die nordamerikanische Sitzung am Mittwoch gegenüber dem US Dollar (USD) in einem insgesamt ruhigen Markt. Die Handelsspanne des EUR ist seit Juni flach, und der jüngste Rückgang ist auf eine Kombination aus breiteren geopolitischen Entwicklungen und schwächeren Verbraucherpreisindex-Daten (Frankreich, Deutschland) zurückzuführen, berichten Shaun Osborne und Eric Theoret, Chief FX Strategists bei Scotiabank.
Reden von EZB-Vertretern im Fokus, während der Ausblick neutral bleibt
„Die Spreads zwischen Deutschland und den USA haben sich leicht verringert und damit einen Teil der fundamentalen Unterstützung für den EUR abgeschwächt, bleiben jedoch knapp unter ihren jüngsten Mehrjahreshöchstständen erhöht. Zu den neuesten Datenveröffentlichungen gehören die vorläufigen Verbraucherpreisindex-Zahlen für den Euroraum, die erwartungsgemäß bei 2,0 % im Jahresvergleich für die Gesamtinflation lagen, mit einem leichten Verfehlen beim Kernwert von 2,3 % im Jahresvergleich (vs. erwarteten 2,4 %).“
„Der Euroraum steht damit im Gegensatz zu den Veröffentlichungen auf Länderebene der wichtigsten Staaten und könnte dem EUR eine gewisse Unterstützung bieten, da die Marktteilnehmer darin eine Bestätigung finden. Pereira von der EZB wird um 23:30 Uhr MESZ sprechen, jedoch wird die Rede des Chefvolkswirts Lane am Freitag vermutlich im Mittelpunkt stehen. Die Entscheidungsträger haben im Allgemeinen eine neutrale Orientierung beibehalten, tendieren jedoch in Bezug auf die endgültige Richtung der Zinsen zu einer restriktiveren Haltung.“
„Die breite Handelsspanne bleibt flach und der jüngste Rückgang ist minimal. Der Impuls ist neutral, wobei der RSI weiterhin um die Schwelle von 50 pendelt. Wir betonen weiterhin die Bedeutung der kurzfristigen Trendunterstützung um den 50-Tage-Durchschnitt bei 1,1647 und erwarten eine kurzfristige Seitwärtsbewegung zwischen 1,1650 und 1,1750.“
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