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Der Rückruf von Nestlé-Babynahrung wird auf China und Brasilien ausgeweitet

Der Rückruf von Nestlé-Babynahrung wird auf China und Brasilien ausgeweitet

101 finance101 finance2026/01/07 15:24
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Von:101 finance

LONDON, 7. Januar (Reuters) – Der Rückruf einiger Chargen von Säuglingsnahrungsprodukten durch Nestlé in Europa hat sich auch auf Amerika und Asien ausgeweitet, darunter China und Brasilien, wie eine Zusammenfassung des Unternehmens und Aussagen nationaler Gesundheitsministerien zeigen.

Bislang wurde keine Erkrankung im Zusammenhang mit den von Nestlé zurückgerufenen Chargen der Säuglingsmilch SMA, BEBA, NAN und Alfamino bestätigt, die aufgrund einer möglichen Kontamination mit Cereulid, einem Toxin, das Übelkeit und Erbrechen verursachen kann, zurückgerufen wurden.

Mindestens 37 Länder, darunter die meisten europäischen Staaten sowie Australien, Brasilien, China und Mexiko, haben Gesundheitswarnungen wegen der möglichen Kontamination der Säuglingsnahrung herausgegeben.

Der Rückruf der Produkte erhöht den Druck auf den Hersteller von KitKat und Nescafé sowie dessen neuen Vorstandsvorsitzenden Philipp Navratil, der versucht, das Wachstum durch eine Überprüfung des Portfolios nach Führungswechseln wiederzubeleben. Die Nestlé-Aktien sind in dieser Woche bisher um etwa 4,5 % gefallen.

Das brasilianische Gesundheitsministerium teilte am Mittwoch mit, dass der Rückruf von Nestlé eine Vorsichtsmaßnahme sei, nachdem das Toxin in Produkten aus den Niederlanden festgestellt worden war.

Nestlé Australien erklärte, dass die zurückgerufenen Chargen in der Schweiz hergestellt wurden, während Nestlé China mitteilte, dass Rückrufe von aus Europa importierter Säuglingsmilch durchgeführt werden.

Das österreichische Gesundheitsministerium berichtete am Dienstag, dass der Rückruf mehr als 800 Produkte aus über 10 Fabriken betreffe und der größte in der Geschichte von Nestlé sei. Ein Sprecher von Nestlé konnte dies nicht bestätigen.

Nestlé teilte am Dienstag mit, dass man sämtliche Arachidonsäureöle und die entsprechenden Ölmischungen, die in der Produktion der potenziell betroffenen Säuglingsnahrungsprodukte verwendet wurden, analysiert habe, nachdem ein Qualitätsproblem bei einer Zutat eines wichtigen Lieferanten festgestellt worden war.

Nun wird die Produktion erhöht und alternative Lieferanten für das Säureöl aktiviert, um die Versorgung aufrechtzuerhalten.

(Bericht von Alexander Marrow in London und Igor Sodre in Sao Paulo; Redaktion auf Deutsch: Ricardo Figueroa)

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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