FX Heute: US-Wirtschaftsberichte stehen weiterhin im Mittelpunkt
Der US-Dollar (USD) zeigte am Mittwoch keinen klaren Trend und verlor einen Teil seines Schwungs vom Jahresbeginn. Mit Blick auf die kommenden Wochen dürfte die Währung weiterhin im Fokus stehen, da Anleger auf wichtige Datenveröffentlichungen warten, die die Zinsentscheidungen der Federal Reserve in den kommenden Monaten beeinflussen könnten.
Wichtige Ereignisse am Donnerstag, 8. Januar
Der US-Dollar-Index (DXY) schwankte um die Marke von 98,00, während Marktteilnehmer gemischte Signale aus dem US-ADP-Arbeitsmarktbericht und dem ISM Services PMI verarbeiteten. Zu den anstehenden Veröffentlichungen zählen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, Challenger-Jobabbauzahlen, die Handelsbilanz und der Index der Arbeitskosten pro Einheit.
EUR/USD legte leicht zu, konnte die Marke von 1,1700 jedoch nicht überzeugend überschreiten. Anleger werden auf die deutschen Auftragseingänge in der Industrie achten, ebenso wie auf die Erzeugerpreise, die Arbeitslosenquote und das finale Verbrauchervertrauen für den Euroraum. Zusätzlich wird die EZB ihre Inflationserwartungen der Verbraucher veröffentlichen und Vizepräsident De Guindos wird eine Rede halten.
GBP/USD verzeichnete einen deutlichen Rückgang und weitete seine Verluste aus, nachdem das Währungspaar am Dienstag an den mehrwöchigen Höchstständen bei 1,3570 abgewiesen wurde. Wichtige britische Daten, die bevorstehen, sind der Halifax-Hauspreisindex, der BBA-Hypothekenzinssatz und die Umfrage des Entscheidungsgremiums der Bank of England (DMP).
USD/JPY blieb relativ stabil und bewegte sich um die Marke von 156,70, da der breitere Devisenmarkt wenig Richtung zeigte. In Japan richtet sich die Aufmerksamkeit auf das durchschnittliche Bareinkommen, die wöchentlichen Statistiken zu ausländischen Anleiheinvestitionen und den Index des Verbrauchervertrauens.
AUD/USD gab nach drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Gewinnen wieder nach und fiel in den Bereich von 0,6720, obwohl der US-Dollar keinen klaren Trend zeigte. Der Handelsbilanzbericht Australiens wird das wichtigste wirtschaftliche Highlight sein.
Die Preise für WTI-Rohöl setzten ihre Korrektur nach unten vom Dienstag fort und fielen unter 56,00 US-Dollar je Barrel, während Händler die weiteren Entwicklungen in den Beziehungen zwischen den USA und Venezuela abwägten.
Gold geriet unter erheblichen Verkaufsdruck, gab die Gewinne der letzten drei Tage wieder ab und erreichte kurzzeitig die Marke von 4.420 US-Dollar je Feinunze, den niedrigsten Stand seit zwei Tagen. Auch Silber musste einen Teil seiner zuletzt starken Gewinne abgeben und näherte sich am Mittwoch 76,00 US-Dollar je Unze.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Jeder wird in fünf Jahren seinen eigenen KI-Freund haben, sagt ein Microsoft-Manager
Bitcoins Wochenendreise löst neue Markttrends aus


