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USD/INR erholt sich, da Investoren die Intervention der RBI ignorieren

USD/INR erholt sich, da Investoren die Intervention der RBI ignorieren

101 finance101 finance2026/01/08 05:08
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Von:101 finance

Die Indische Rupie (INR) eröffnet am Donnerstag mit einer verhaltenen Note gegenüber dem US-Dollar (USD), nachdem sie am Vortag einen deutlichen Aufwärtstrend verzeichnet hatte. Das USD/INR-Paar steigt auf fast 90,20, da es der Indischen Rupie trotz der Intervention der Reserve Bank of India (RBI) am Mittwoch schwerfällt, wieder Boden gutzumachen.

Händler berichteten am Mittwoch, dass die RBI zum ersten Mal in diesem Jahr aggressiv US-Dollar verkauft habe, was einer ähnlichen Maßnahme entspricht, die im Jahr 2025 mehrfach durchgeführt wurde, um einseitige übermäßige Bewegungen zu begegnen, wie Reuters berichtete.

Die Indische Rupie scheint es nicht zu schaffen, von der RBI-gestützten Unterstützung zu profitieren, da indische Importeure die USD/INR-Korrektur als attraktiv betrachteten, um neue Positionen aufzubauen. Die Nachfrage nach US-Dollar seitens indischer Importeure bleibt angesichts der seit Mitte 2025 bestehenden Handelskonflikte zwischen den Vereinigten Staaten (US) und Indien, als Washington die Zölle auf Importe aus Neu-Delhi für den Kauf von Öl aus Russland auf 50 % anhob, weiterhin hoch.

In dieser Woche haben sich die Handelskonflikte zwischen beiden Nationen erneut verschärft, da US-Präsident Donald Trump damit gedroht hat, die Zölle auf Indien weiter zu erhöhen, weil Neu-Delhi Washington in der Russland-Öl-Frage nicht unterstützt.

Die Handelsprobleme zwischen den USA und Indien belasten zudem das Interesse ausländischer Investoren am indischen Aktienmarkt stark. Ausländische institutionelle Investoren (FIIs) waren in acht von zwölf Monaten im Jahr 2025 Nettoseller. Bisher haben ausländische Investoren im Januar Aktien im Wert von 4.650,39 crore Rupien verkauft.

Täglicher Marktüberblick: US-Dollar steigt dank überraschend starkem US ISM Services PMI

  • Die Aufwärtsbewegung des USD/INR-Paares wird ebenfalls durch die Stärke des US-Dollars angetrieben. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung handelt der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, nahezu unverändert bei etwa 98,70, legte jedoch am Mittwoch nach der Veröffentlichung der überraschend starken US ISM Services Purchasing Managers’ Index (PMI)-Daten für Dezember zu.
  • Der ISM zeigte am Mittwoch, dass der Services PMI schneller auf 54,4 von 52,6 im November gestiegen ist, während ein niedrigerer Wert von 52,3 erwartet worden war, was darauf hindeutet, dass der US-Dienstleistungssektor das Jahr 2025 solide abgeschlossen hat. Darüber hinaus haben auch andere Komponenten des Services PMI wie der Beschäftigungsindex und der Index für neue Aufträge überdurchschnittlich abgeschnitten.
  • Allerdings blieben die US-Daten zur ADP-Beschäftigungsänderung und zu den JOLTS-Stellenangeboten schwächer als erwartet. Der ADP berichtete, dass private Arbeitgeber im Dezember 41.000 Arbeitskräfte eingestellt haben, weniger als die Schätzung von 47.000. Dennoch sollten diese Zahlen mit Vorsicht betrachtet werden, da im November 29.000 Arbeitnehmer entlassen wurden. Unterdessen wurden im November 7,15 Millionen neue Stellen ausgeschrieben, weniger als die Schätzung von 7,6 Millionen und der vorherige Wert von 7,45 Millionen.
  • Anzeichen einer nachlassenden Arbeitskräftenachfrage könnten Händler dazu veranlassen, ihre Wetten auf Zinssenkungen durch die Federal Reserve (Fed) bei den kommenden geldpolitischen Sitzungen zu erhöhen.
  • Um detailliertere Informationen über die aktuelle Lage auf dem US-Arbeitsmarkt zu erhalten, werden sich Investoren auf die Nonfarm Payrolls (NFP)-Daten für Dezember konzentrieren, die am Freitag veröffentlicht werden. Der NFP-Bericht wird voraussichtlich zeigen, dass die Wirtschaft 60.000 neue Arbeitskräfte hinzugefügt hat, etwas weniger als die 64.000 im November. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich von 4,6 % auf 4,5 % sinken.

Technische Analyse: USD/INR versucht, den wichtigen 20-Tage-EMA zu halten

USD/INR steigt am Donnerstag zum Handelsstart auf fast 90,20. Das Paar notiert knapp unter dem 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei 90,2025, der sich abgeflacht hat und zu drehen beginnt, was Erholungen begrenzt. Solange dieser Indikator unterschritten wird, bleibt die kurzfristige Tendenz schwach.

Der 14-Tage-Relative Strength Index (RSI) bei 49 (neutral) bestätigt, dass der Schwung nachgelassen hat, ohne eine klare Richtung vorzugeben.

Ein Tagesschlusskurs über dem 20-Tage-EMA würde den Schwung verbessern und könnte eine erneute Ausweitung nach oben in Richtung des Allzeithochs bei 91,55 eröffnen. Ein Scheitern an diesem Indikator hält einen weiteren Rückgang im Spiel, der zu einer tieferen Korrektur in Richtung des Tiefs vom 19. Dezember bei 89,50 führen könnte.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt.)

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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