Goldman und BNY Pershing betreten die Arena der Kundenempfehlungen
Goldman Sachs und BNY Pershing starten neue Initiativen zur Kundenvermittlung
Goldman Sachs und BNY Pershing sorgen im Bereich der Kundenvermittlung für Aufsehen und führen neue Programme ein, die registrierte Anlageberater (RIAs) mit privaten Investoren zusammenbringen sollen.
BNY Pershing, anerkannt als der weltweit größte Verwahrer, bereitet die Einführung einer neuen Vermittlungsplattform vor, die RIAs, die seine Dienstleistungen nutzen, mit Privatkunden verbinden wird. Einzelheiten zu diesem bevorstehenden Advisor Match-Programm wurden in einer regulatorischen Einreichung im Dezember bekannt gegeben. Dieses neue Angebot bringt BNY in direkte Konkurrenz zu etablierten Vermittlungsdiensten von Branchengrößen wie Fidelity und Charles Schwab. Währenddessen betritt auch Goldman Sachs das Vermittlungsfeld und gewährt seinen Privatkunden Zugang zu namhaften RIA-Partnern wie Creative Planning, Mercer Advisors und Wealth Enhancement. Für unabhängige Berater bedeuten diese Entwicklungen mehr Möglichkeiten zur Gewinnung neuer Kontakte, was den RIA-Markt in eine dynamische und wettbewerbsfähige Umgebung verwandeln könnte, die an eine Reality-Vermittlungsshow erinnert.
„BNY hat eine einzigartige Gelegenheit, Berater und Investoren in unserem gesamten Netzwerk zu verbinden“, teilte Ben Harrison, globaler Leiter der Kundenbetreuung bei BNY Pershing, in einer E-Mail-Erklärung mit.
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Neue Vermittlungsprogramme bringen Bewegung in das Wealth Management
Laut Berichten von FAIQ, Citywire und InvestmentNews kommen diese neuen Initiativen zu einer Zeit, in der der Wettbewerb zwischen mittelgroßen Vermögensverwaltungsfirmen zunimmt. Kürzlich hat Schwab die Anforderungen für sein eigenes Vermittlungsnetzwerk erhöht und das Mindestvermögen (AUM) auf 500 Millionen Dollar verdoppelt. Schwabs Veränderung zielt nun auf größere Firmen und vermögende Privatkunden ab, wobei Mindestanlagen bei 2 Millionen Dollar beginnen, statt zuvor 500.000 Dollar. Im Gegensatz dazu setzt BNY Pershing auf einen inklusiveren Ansatz:
- RIAs, die am Advisor Match teilnehmen, unterliegen keinen Mindestanforderungen beim verwalteten Vermögen (AUM).
- Berater müssen jedoch eine jährliche Gebühr von 50.000 Dollar sowie eine auf das vermittelte Kundenvermögen bezogene Gebühr von bis zu 0,3 % zahlen, was für solche, die weniger vermögende Kunden betreuen, eine Hürde darstellen könnte.
- Weitere Kriterien sind die bundesstaatliche Registrierung, ein auf Gebühren basierendes Vergütungsmodell sowie eine Absicherung durch Haftpflichtversicherung und eine Vertrauensschadensversicherung, wie in der Einreichung vom 26. Dezember dargelegt.
Erschließung neuer Marktsegmente
Diese strategischen Maßnahmen bieten Goldman Sachs und BNY Pershing die Möglichkeit, in einen Bereich der Vermögensverwaltungsbranche vorzudringen, der lange Zeit von Charles Schwab und Fidelity dominiert wurde. Schwabs Vermittlungsprogramm, das seit 2002 aktiv ist, umfasst derzeit zwischen 100 und 150 Unternehmen, während Fidelitys Wealth Advisor Solutions Berichten zufolge rund 70 Firmen umfasst. BNY Pershing plant, seinen digitalen Vermittlungsdienst später in diesem Jahr zu starten, was die Art und Weise, wie mittelgroße Berater neue Geschäfte gewinnen, erheblich verändern könnte.
Digital-First-Wachstum
Harrison beschrieb die Initiative so: „Dies ist eine digital-first Vermittlungsplattform, die BNY Pershing-Kunden dabei helfen soll, organisches Wachstum zu beschleunigen, indem sie einen neuen Strom qualifizierter Kontakte bietet, während immer mehr Investoren professionelle Beratung suchen.“
Dieser Artikel erschien ursprünglich auf The Daily Upside. Für weitere Nachrichten, Marktanalysen und wichtige Ressourcen für Finanzberater melden Sie sich für unseren kostenlosen Advisor Upside-Newsletter an.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
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