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Der japanische Yen kämpft trotz positiver Haushaltsausgabedaten in der Nähe des Wochentiefs gegenüber dem USD

Der japanische Yen kämpft trotz positiver Haushaltsausgabedaten in der Nähe des Wochentiefs gegenüber dem USD

101 finance101 finance2026/01/09 04:12
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Von:101 finance

Der japanische Yen (JPY) verliert zum vierten Tag in Folge gegenüber einem stärkeren US-Dollar (USD) an Wert und rutscht während der asiatischen Sitzung am Freitag an das untere Ende seiner Wochen-Range. Von der japanischen Regierung veröffentlichte Daten zeigten heute, dass die Haushaltsausgaben im November wieder angestiegen sind. Der JPY findet jedoch trotz dieser Zahlen kaum Käufer, da Befürchtungen bestehen, dass die Konsumdynamik nachlassen könnte, falls die Inflation das Lohnwachstum auch Anfang 2026 weiterhin übertrifft. Dies könnte die Aufgabe der Bank of Japan (BoJ), die Geldpolitik zu normalisieren, zusätzlich erschweren und den JPY angesichts eines sich zuspitzenden Streits zwischen China und Japan weiter schwächen.

Daneben belasten auch Sorgen um die fiskalische Situation Japans sowie eine stabile Entwicklung an den Aktienmärkten den als sicheren Hafen geltenden JPY. Der USD hingegen setzt seinen seit zwei Wochen anhaltenden Aufwärtstrend fort und erreicht im Vorfeld des wichtigen US Nonfarm Payrolls (NFP)-Berichts ein Einmonatshoch. Dies treibt das USD/JPY-Paar weiter über die Marke von 157,00. Allerdings könnten Erwartungen auf weitere Zinssenkungen durch die Federal Reserve (Fed), die einen deutlichen Gegensatz zu den eher restriktiven Erwartungen an die BoJ darstellen, den USD begrenzen und dem niedrig verzinsten JPY zugutekommen.

Japanische Yen-Bullen bleiben angesichts BoJ-Unsicherheit und China-Japan-Konflikten an der Seitenlinie

  • Das Statistikamt Japans berichtete am Freitag, dass die Haushaltsausgaben nach einem starken Rückgang im Oktober wieder zulegten und im November im Jahresvergleich unerwartet um 2,9% stiegen. Die positiven Daten bringen dem japanischen Yen jedoch angesichts anhaltender Schwäche der Reallöhne kaum Entlastung.
  • Tatsächlich zeigten Regierungsdaten am Donnerstag, dass die inflationsbereinigten Reallöhne in Japan im November bereits den elften Monat in Folge um 2,8% zurückgingen, was darauf hindeutet, dass der zugrunde liegende Trend einer Inflation, die das Lohnwachstum übersteigt, weiterhin besteht. Dies stellt eine Herausforderung für die Bank of Japan dar und schwächt den JPY.
  • Darüber hinaus hat China seinen Streit mit Japan verschärft und begonnen, den Export von Seltenen Erden und Magneten aus Seltenen Erden nach Japan einzuschränken. Dieses Verbot folgt auf jüngste Äußerungen des japanischen Premierministers im Zusammenhang mit Taiwan und erhöht das Risiko für die Lieferketten japanischer Hersteller, was den JPY zusätzlich belastet.
  • BoJ-Gouverneur Kazuo Ueda ließ die Tür für weitere geldpolitische Straffungen offen und wiederholte Anfang dieser Woche, dass die Zentralbank die Zinssätze weiter anheben werde, sofern sich Wirtschaft und Preise wie prognostiziert entwickeln. Dies, zusammen mit zunehmenden geopolitischen Spannungen, könnte den sicheren Hafen JPY unterstützen.
  • Der US-Dollar hingegen behauptet seine in den vergangenen zwei Wochen erzielten Gewinne und notiert nahe einem Einmonatshoch, was dem USD/JPY-Paar zusätzlichen Auftrieb verleiht. Das Aufwärtspotenzial für den USD scheint jedoch angesichts der zurückhaltenden Erwartungen an die US Federal Reserve und vor den US-Arbeitsmarktdaten begrenzt.
  • Trader preisen derzeit die Möglichkeit ein, dass die US-Notenbank im März die Kreditkosten senken und bis Jahresende eine weitere Zinssenkung vornehmen wird. Allerdings warten die Marktteilnehmer auf weitere Hinweise zum Zinskurs der Fed. Daher liegt der Fokus weiterhin auf der Veröffentlichung des US Nonfarm Payrolls-Berichts.

USD/JPY-Bullen haben die Oberhand, solange der Kurs über dem 100-Perioden-SMA im H4 liegt

Der 100-Perioden Simple Moving Average (SMA) im 4-Stunden-Chart steigt sanft auf 156,31 an und signalisiert eine anhaltend bullische Tendenz. Das USD/JPY-Paar notiert oberhalb dieses Durchschnitts, der als unmittelbare dynamische Unterstützung fungiert. Die Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Linie liegt über der Signallinie und ist wieder im positiven Bereich, das leicht wachsende Histogramm unterstreicht die zunehmende Dynamik. Der Relative Strength Index (RSI) bei 62 zeigt einen soliden Kaufdruck ohne überkaufte Bedingungen. Sollte die Dynamik anhalten, könnte das Paar weiter steigen, während ein Rücksetzer den 100er-SMA wieder in den Fokus rücken würde.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde unter Zuhilfenahme eines KI-Tools erstellt)

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