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Truebit Protocol Exploit führt zu einem Verlust von 26,5 Millionen US-Dollar und löst weltweit einen vollständigen Preisverfall des TRU-Tokens über Nacht aus.
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PeckShield erkennt ungewöhnliche Ethereum-Transfers, als der Angreifer schnell 8.500 ETH aus den Protokollfonds abzieht.
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Die TRU-Liquidität verschwand auf den Börsen, als das Vertrauen der Investoren nach dem Token-Absturz um 100% zusammenbrach.
Truebit Protocol, ein Blockchain-Projekt mit Fokus auf verifiziertes Computing, hat einen schweren Sicherheitsvorfall erlitten, der zu Verlusten von etwa 26,5 Millionen US-Dollar führte. Der Exploit ließ den TRU-Token nahezu auf Null abstürzen und erschütterte das Investorenvertrauen.
So verlief der Angriff und diese Maßnahmen hat Truebit seither ergriffen.
Truebit Protocol erlitt einen Hack in Höhe von 26,5 Millionen US-Dollar
Laut der Blockchain-Sicherheitsfirma PeckShield wurde der Exploit erkannt, nachdem verdächtige Transaktionen im Ethereum-Netzwerk registriert wurden. Dem Angreifer gelang es, fast 8.500 ETH aus dem Truebit-Protokoll abzuziehen, was zum Zeitpunkt des Angriffs etwa 26,5 Millionen US-Dollar entsprach.
On-Chain-Daten zeigen, dass die gestohlenen Gelder später auf zwei separate Wallet-Adressen aufgeteilt und übertragen wurden: 0x2735…cE850a & 0xD12f…031a60.
Die Angreifer nutzen diese Methode häufig, um das Risiko der Nachverfolgung zu minimieren und die Wiederbeschaffung zu erschweren.
Laut dem PeckShield-Bericht scheint der Exploit auf eine Schwachstelle in der Vertragsstruktur des Protokolls abgezielt zu haben, obwohl eine vollständige technische Analyse noch aussteht.
TRU Token Preis stürzt nach Exploit um 100% ab
Nach dem Hack waren die Auswirkungen auf den nativen Token TRU von Truebit sofort und gravierend. Der Token fiel fast 100% im Wert von einem Tageshoch bei 0,1659 US-Dollar auf ein Tief von 0,000000018 US-Dollar, wodurch die Marktkapitalisierung praktisch ausgelöscht wurde.
Darüber hinaus trocknete die Liquidität auf dezentralen Börsen rasch aus, so dass viele Inhaber ihre Tokens nicht mehr verkaufen konnten.
Dieser drastische Einbruch verdeutlicht, wie eng Token-Preise mit der Sicherheit des Protokolls verknüpft sind. Ist das Vertrauen einmal – auch nur vorübergehend – erschüttert, kann das Investorenvertrauen innerhalb von Minuten verschwinden.
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Truebit veröffentlicht offizielle Stellungnahme nach Hack
Nach dem Vorfall veröffentlichte das Truebit-Protokoll eine offizielle Stellungnahme und bestätigte den Sicherheitsverstoß. Das Team bestätigte, dass ein bestimmter Smart Contract betroffen war, und forderte die Nutzer auf, bis auf Weiteres keine Interaktionen mit dem Vertrag vorzunehmen.
Truebit erklärte, eng mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten und alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Schaden einzudämmen.
Das Team versicherte ebenfalls, dass Updates nur über die offiziellen Kommunikationskanäle veröffentlicht werden, sobald weitere Details vorliegen.
Gleicher Angreifer mit früherem Sparkle-Angriff in Verbindung gebracht
PeckShield merkte ebenfalls an, dass die beim Truebit-Hack genutzte Wallet mit einem früheren Angriff auf das Sparkle-Protokoll etwa 12 Tage zuvor in Verbindung stand. Bei diesem Vorfall erlangte der Angreifer Tokens und leitete die Gelder später über Tornado Cash weiter – ein Privacy-Tool, das häufig genutzt wird, um Transaktionsspuren zu verschleiern.
Dieses wiederholte Muster deutet darauf hin, dass der Angreifer erfahren ist und aktiv nach verwundbaren Projekten sucht, was die Besorgnis im gesamten DeFi-Bereich erhöht.
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FAQs
Das Truebit Protocol erlitt einen Sicherheitsvorfall in Höhe von 26,5 Millionen US-Dollar, bei dem ein Angreifer etwa 8.500 ETH durch die Ausnutzung einer Schwachstelle in einem Smart Contract abzog, was zum nahezu vollständigen Kollaps des TRU-Tokens führte.
Ungefähr 8.500 ETH, zum Zeitpunkt des Angriffs etwa 26,5 Millionen US-Dollar wert, wurden bei Truebit gestohlen. Die gestohlenen Gelder wurden aufgeteilt und auf verschiedene Wallets übertragen, um die Wiederbeschaffung zu erschweren.
Truebit hat die Sicherheitslücke bestätigt, Nutzer gewarnt, nicht mit den betroffenen Verträgen zu interagieren, und arbeitet mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen. Offizielle Updates werden ausschließlich über die verifizierten Kanäle des Teams geteilt.
Truebit hat die Nutzer gewarnt, bis zum Abschluss der Untersuchungen und Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen nicht mit dem betroffenen Vertrag zu interagieren.


