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KI ist kein „Unternehmenszerstörer“: Der Grund, warum die Wall Street im Jahr 2026 in Software-Aktien investiert

KI ist kein „Unternehmenszerstörer“: Der Grund, warum die Wall Street im Jahr 2026 in Software-Aktien investiert

101 finance101 finance2026/01/10 15:06
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Von:101 finance

Das Ende der Softwarebranche ist übertrieben

Gerüchte über das Ende der Softwarebranche wurden übertrieben dargestellt. Laut Gil Luria, Analyst bei D.A. Davidson, wären die Warnzeichen bereits offensichtlich, wenn künstliche Intelligenz tatsächlich dabei wäre, Unternehmen grundlegend zu verändern – insbesondere da der Sektor sich bereits im dritten Jahr der Anpassung an die Fortschritte im Bereich AI befindet.

Luria stellt fest, dass die bisher bedeutendste Auswirkung auf die Softwarebranche ein Stimmungswandel war, bei dem verunsicherte Kunden zögern, sich zu binden. Dieser Trend könnte sich jedoch umkehren, da Organisationen erkennen, dass weder sie noch ihre Softwareanbieter von AI überholt wurden.

Führende Anbieter von AI-Infrastruktur stehen vor Wachstum

Mit der Rückkehr des Vertrauens auf dem Markt haben Analysten von D.A. Davidson, Piper Sandler und Truist Securities Unternehmen identifiziert, die voraussichtlich die Erholung der Branche anführen werden. Ein gemeinsames Merkmal ihrer Auswahl ist, dass diese Firmen die grundlegende Infrastruktur liefern, die AI-Technologien antreibt.

  • Top-Empfehlungen von D.A. Davidson: Luria bevorzugt Unternehmen mit spezialisiertem Wachstum und robuster Infrastruktur. Sein Favorit für 2026 ist Commvault (CVLT), mit einem erwarteten Aufwärtspotenzial von über 50 % und einem Kursziel von 220 $, dank anhaltender Dynamik und Verbesserung der Gewinnmargen.
  • Weitere bemerkenswerte Aktien: Manhattan Associates (MANH), spezialisiert auf Supply-Chain- und Einzelhandelssoftware, wird als „Subscription Acceleration Story“ hervorgehoben, mit einer Kapitalrendite von über 100 % und einem Kursziel von 250 $. Zeta Global (ZETA), eine Marketing-Plattform, die vom Wandel weg von veralteter Marketing-Technologie profitiert, erhält ein Ziel von 29 $.
  • Weitere Anwärter: Box (BOX) gewinnt durch seine „Enterprise Advanced“-Upgrades an Zugkraft, mit einem Ziel von 45 $, während Datadog (DDOG) als umfassende Observability-Plattform für komplexe AI-Umgebungen mit einem Kursziel von 225 $ anerkannt wird.

Piper Sandler und Truist Securities: Weitere Auswahl

  • Die Sichtweise von Piper Sandler: Analyst James Fish konzentriert sich auf Unternehmen, die von der nächsten Generation von AI und Infrastruktur profitieren dürften. Er nennt Rubrik (RBRK) mit einem Ziel von 75 $ nach dessen Umstellung auf SaaS, Nutanix (NTNX) mit 50 $, da es Marktanteile von VMware gewinnt, und Axon (AXON) mit 563 $ für sein wiederkehrendes Umsatzmodell sowie die Integration von Drohnen in die öffentliche Sicherheit.
  • Analyse von Truist Securities: Terry Tillman beobachtet, dass Skepsis gegenüber Software oft auf traditionellen Sitz- und Lizenzgebühren basiert, mit der Sorge, dass AI-gesteigerte Effizienz die Nachfrage nach Lizenzen verringern könnte. Er argumentiert jedoch, dass sich die Branche weiterentwickelt, wobei der Aufstieg autonomer AI-Agenten zu einer Umstellung auf nutzungsbasierte Preismodelle führt.

Der Wandel hin zu nutzungsbasierter Preisgestaltung

Tillman erklärt, dass die Abrechnung auf Basis der tatsächlichen Nutzung der effektivste Weg ist, den Wert zu erfassen, da Arbeitsabläufe von menschlichen Handlungen zu durchgehend operierenden autonomen Agenten wechseln. Dies ist besonders relevant für Dienste wie Computing, Datenverarbeitung und Transaktionen, da AI-Agenten rund um die Uhr abrechenbare Aktivitäten generieren können.

Unternehmen, die das neue Modell annehmen

  • ServiceNow (NOW) wird als Vorreiter in den frühen Phasen dieser Transformation identifiziert, mit einem Kursziel von 781 $.
  • JFrog (FROG) befindet sich etwa auf halbem Weg dieser Umstellung, mit einem Ziel von 65 $.
  • Snowflake (SNOW) gilt als Maßstab für ein vollständig konsumptionsbasiertes Modell und erhält ein Kursziel von 220 $.

Diese Unternehmen setzen darauf, dass mit der beschleunigten Einführung von AI das daraus resultierende Wachstum bei Datenverarbeitung und Transaktionsvolumen etwaige Rückgänge bei menschlichen Nutzern mehr als ausgleicht.

Warum investiert die Wall Street wieder in Software?

Mit Blick auf das Jahr 2026 kehren Investoren nicht wegen eines neuen Hypes zu Software zurück, sondern weil die Bewertungen vernünftiger geworden sind, Kunden neues Vertrauen gewinnen und die befürchteten „Business-Killer“ bisher ausgeblieben sind.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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