- Bitcoin reagiert auf gemischte US-Arbeitsmarktdaten und steigt nach dem Bericht.
- Die Federal Reserve wird voraussichtlich die aktuellen Zinssätze beibehalten.
- Die Markstimmung verschiebt sich in Richtung einer möglichen Lockerung der Zinspolitik.
Der US-Arbeitsmarktbericht für Dezember 2025 zeigte schwächere als erwartete Beschäftigungszahlen, aber eine stärkere Arbeitslosenquote, was zu einem Anstieg des Bitcoin-Preises auf etwa 92.000 US-Dollar führte.
Dieser Bericht beeinflusst die Markterwartungen bezüglich der Politik der Federal Reserve, wobei die Kursbewegung von Bitcoin auf eine potenzielle Verschiebung hin zu unterstützenden Bedingungen für Risikoanlagen hindeutet.
Der neueste US-Arbeitsmarktbericht zeigt gemischte Ergebnisse mit 50.000 neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft, weniger als erwartet, bei gleichzeitig leichter Verbesserung der Arbeitslosigkeit. Die gemischten Signale des Arbeitsmarktes haben eine bemerkenswerte Reaktion an den Kryptowährungsmärkten ausgelöst, insbesondere bei Bitcoin.
Das Bureau of Labor Statistics meldete 50.000 neue Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft für Dezember 2025, womit die Prognosen der Ökonomen verfehlt wurden, jedoch mit einer niedrigeren Arbeitslosenquote von 4,4 %. Die Ergebnisse haben dazu geführt, dass die Märkte davon ausgehen, dass die Federal Reserve die Zinssätze unverändert lässt.
Nach der Veröffentlichung stieg Bitcoin deutlich an und erreichte intraday etwa 92.000 US-Dollar. Dies deutet auf ein Muster hin, bei dem schwächere Beschäftigungsdaten die Markterwartungen für eine mildere Geldpolitik erhöhen und Risikoanlagen wie Bitcoin in wirtschaftlich unsicheren Zeiten unterstützen.
Die Ergebnisse des Berichts deuten auf eine abgekühlte Arbeitsmarktsituation hin, die eine weitere Zinserhöhung durch die Fed verzögern könnte. Dies beeinflusst den Finanzsektor, indem die Erwartungen in Richtung möglicher Zinssenkungen verschoben werden, was sich positiv auf zinssensitive Anlagen auswirken könnte.
Die Kombination aus schwächeren Beschäftigungszahlen, aber stabiler Arbeitslosigkeit könnte die Politik der Fed beeinflussen und möglicherweise unterstützende Maßnahmen begünstigen. Dieses Umfeld könnte die Risikobereitschaft der Anleger steigern und zu weiterem Aufschwung am Kryptomarkt führen, sofern 2026 Zinssenkungen erfolgen.
Der Bericht entspricht historischen Entwicklungen, bei denen schwächere Beschäftigungssignale zu Kryptomarktrallyes aufgrund niedrigerer Zinserwartungen führen. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnten technologische Investitionen und Blockchain-Initiativen verstärkt finanziert werden, angetrieben durch die Nachfrage nach alternativen Anlageklassen.
Schwächeres Beschäftigungswachstum als erwartet führt tendenziell zu mehr Wetten auf Zinssenkungen, ermutigt dazu, ausgewählte Krypto-Positionen aufzubauen, und kann Risikoanlagen kurzfristig helfen. — Crypto.com Research




