USA: Arbeitsmarktdaten und Arbeitslosenquote im Dezember bleiben hinter den Erwartungen zurück – UOB Group
US-Arbeitsmarktdaten für Dezember bleiben hinter den Prognosen zurück
Das Bureau of Labor Statistics (BLS) der USA veröffentlichte am vergangenen Freitag, dem 9. Januar, seinen neuesten Bericht zur Beschäftigungssituation und zeigte, dass das Beschäftigungswachstum im Dezember schwächer als erwartet ausfiel, obwohl die Erwartungen bereits zurückhaltend waren. Laut Alvin Liew, Senior Economist der UOB Group, stiegen die Non-Farm Payrolls (NFP) im Dezember nur um 50.000 Stellen und verfehlten damit die Bloomberg-Konsensschätzung von 70.000.
Enttäuschende Beschäftigungszahlen und niedrigere Arbeitslosigkeit
Die Beschäftigungszahlen für Dezember brachten zwei bemerkenswerte Enttäuschungen: Der Beschäftigungszuwachs beschränkte sich auf lediglich 50.000 Stellen, womit die Prognosen verfehlt wurden, und die Daten der Vormonate wurden um weitere 76.000 Stellen nach unten korrigiert. Die Arbeitslosenquote sank von 4,5 % im November auf 4,4 %. Im Durchschnitt verlangsamte sich das monatliche Beschäftigungswachstum im Jahr 2025 auf 49.000, ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Durchschnitt von 168.000 im Jahr 2024.
Branchenergebnisse und Lohnentwicklung
Sowohl der private als auch der öffentliche Sektor trugen zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei, wobei die größten Zuwächse im Gesundheitswesen, im Freizeitbereich und bei Finanzdienstleistungen zu verzeichnen waren. Im Gegensatz dazu verzeichneten Branchen wie die Industrie, das Baugewerbe, der Einzelhandel, Lagerhaltung und Transport sowie professionelle Dienstleistungen Arbeitsplatzverluste. Die Löhne stiegen um 0,3 % im Vergleich zum Vormonat und um 3,8 % im Vergleich zum Vorjahr, was die Erwartungen leicht übertraf und eine Verbesserung gegenüber dem monatlichen Anstieg von 0,2 % beziehungsweise dem jährlichen Anstieg von 3,6 % im November darstellt.
Auswirkungen auf die Geldpolitik
Der Arbeitsmarktbericht für Dezember untermauert die Erwartungen weiterer Zinssenkungen, allerdings nicht kurzfristig. Analysten rechnen mit einer Pause bei den Zinsanpassungen zu Beginn des Jahres 2026, was mit dem geplanten Rücktritt von Vorsitzendem Powell im Mai zusammenfällt, gefolgt von zwei Zinssenkungen im zweiten und dritten Quartal des Jahres.
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