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Gold erreicht Rekordhöhen, Dollar erlebt Achterbahnfahrt: Wer stuft heimlich das „Kreditrating“ der USA herab?

Gold erreicht Rekordhöhen, Dollar erlebt Achterbahnfahrt: Wer stuft heimlich das „Kreditrating“ der USA herab?

汇通财经汇通财经2026/01/12 12:29
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Von:汇通财经

Huitong Nachrichten, 12. Januar—— Am Montag (12. Januar) wurde der US-Dollar-Index während der europäischen Handelszeit nahe 98,75 gehandelt. Zuvor war er nach einem Rückgang auf das Tagestief von 97,7479 wieder gestiegen und erreichte im Anschluss an die Erholung ein Hoch bei 99,2679, bevor er auf Widerstand stieß und zurückfiel.



Am Montag (12. Januar) wurde der US-Dollar-Index während der europäischen Handelszeit nahe 98,75 gehandelt. Zuvor war er nach einem Rückgang auf das Tagestief von 97,7479 wieder gestiegen und erreichte im Anschluss an die Erholung ein Hoch bei 99,2679, bevor er auf Widerstand stieß und zurückfiel.

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Insgesamt befindet sich der aktuelle Preis in einer technischen Erholungsphase, doch der Widerstand nach oben ist offensichtlich, ein klarer Aufwärtstrend hat sich noch nicht etabliert. Aus technischer Sicht liegt der DIFF des MACD bei -0,0059, der DEA bei -0,1303, das MACD-Histogramm ist auf 0,2489 ins Positive gedreht; das deutet darauf hin, dass die Abwärtsdynamik nachlässt und die Bullen wieder zurückkehren. Der RSI (14) befindet sich mit 53,3049 in einem neutral bis leicht bullischen Bereich, was darauf hindeutet, dass der Kampf zwischen Bullen und Bären weiterhin ausgeglichen ist und kurzfristig keine eindeutige Richtung zu erwarten ist.

Vor diesem Hintergrund steht die wichtige Unterstützung bei 98,2000 im Fokus. Sollte diese Marke bei einer Korrektur nicht unterschritten werden, könnte sich die Erholungsstruktur fortsetzen; fällt sie jedoch, könnte sich weiterer Abwärtsspielraum eröffnen. Es ist bemerkenswert, dass diese volatile Entwicklung nicht nur technisch getrieben ist, sondern tiefere fundamentale Meinungsverschiedenheiten widerspiegelt – die Marktpreisbildung verschiebt sich von einer „datengetriebenen“ hin zu einer „institutionellen Stabilitäts-Sorge“.

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Ein Vorladung löst ein Finanzbeben aus: Die Unabhängigkeit der Federal Reserve wird infrage gestellt


Was die jüngste Stimmung am Devisenmarkt tatsächlich bewegt hat, war nicht ein bestimmtes Wirtschaftsdaten, sondern eine plötzliche politische Nachricht: Fed-Chef Powell gab bekannt, dass das Justizministerium eine Vorladung der Grand Jury an die Federal Reserve gesendet hat, die sich auf seine Aussage vor dem Bankenausschuss des Senats im Juni letzten Jahres bezieht. Im Fokus steht das historische Renovierungsprojekt des Fed-Hauptsitzes, das etwa 2,5 Milliarden Dollar kostet. Powell stellte jedoch klar, dass das Kernproblem nicht das Bauprojekt oder das Budget ist, sondern der Versuch von außen, die Fähigkeit der Notenbank, Zinspolitik auf Basis ökonomischer Fakten zu gestalten, durch juristische Maßnahmen zu beeinträchtigen.

Diese Aussage schürte umgehend Sorgen um die Unabhängigkeit der Geldpolitik. In der Folge fiel der US-Dollar-Index, US-Langfrist-Staatsanleihen-Futures und Aktienindex-Futures gaben gleichzeitig nach, während der Goldpreis auf ein neues Allzeithoch stieg. Diese seltene Kombination – ein gleichzeitiger Rückgang von Dollar und Risikoanlagen bei starkem Anstieg von sicheren Häfen wie Gold – tritt typischerweise nur bei systemischen Vertrauenskrisen auf. Das bedeutet, dass Kapital nicht mehr nur Inflation und Beschäftigung bewertet, sondern die Prämie für institutionelle Stabilität neu berechnet.

Allerdings stabilisierten sich die US-Staatsanleihen-Futures nach einer kurzen Volatilität wieder, was darauf hindeutet, dass Händler das Szenario eines vollständigen Verlusts der Fed-Unabhängigkeit noch nicht vollständig eingepreist haben. Der Markt scheint auf weitere Entwicklungen zu warten, was auch erklärt, warum der Dollar nach dem raschen Absturz eine technische Erholung zeigen konnte. Mit anderen Worten: Die erste Verkaufswelle war panikgetrieben, ob sie anhält, hängt davon ab, ob weitere substanzielle Schocks folgen.

Der Kampf zwischen Daten und Narrativ: Der Dollar schwankt zwischen zwei Kräften


Während das institutionelle Risiko zunahm, zeigten einige Wirtschaftsdaten eine gewisse Widerstandsfähigkeit, was dem Dollar eine kleine Verschnaufpause verschaffte. Die letzte Woche veröffentlichten Daten zeigten, dass die US-Arbeitslosenquote auf 4,4 % fiel, unter dem vorherigen Wert von 4,6 % und der Prognose von 4,5 %. Das durchschnittliche jährliche Lohnwachstum erreichte 3,8 %, was über den Erwartungen und dem vorherigen Wert von 3,6 % lag. Diese Zahlen signalisieren einen weiterhin angespannten Arbeitsmarkt, was darauf hindeutet, dass der Pfad fallender Inflation zäher sein könnte und der Fed damit kurzfristig weniger Spielraum für deutliche Zinssenkungen lässt.

Gleichzeitig zeichnen andere Daten ein anderes Bild: Nach Ausschluss nicht-zyklischer Branchen wie Gesundheitswesen und sozialer Unterstützung sank die Zahl der privaten Nicht-Farm-Beschäftigten im Dezember um 1.500, im Dreimonatsdurchschnitt um monatlich 19.400. Das zeigt, dass neue Arbeitsplätze zunehmend auf wenige konjunkturresistente Branchen angewiesen sind und die Basis für das Wirtschaftswachstum schwächer wird. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, werden die Zinsdruck-Sektoren allmählich belastet, was die Erwartungen an weitere Zinssenkungen anheizt.

Das Tauziehen zwischen diesen beiden Kräften ist der Kern der aktuellen erratischen Dollar-Entwicklung. Einerseits stützen Lohnwachstum und sinkende Arbeitslosenquote die Erwartung hoher Zinsen – zugunsten des Dollars; andererseits erhöht institutionelle Unsicherheit die Risikoprämie und drückt den Dollar. Daher hat sich der Markt trotz kurzfristig starker Daten nicht in großem Stil auf Dollar-Käufe gestürzt – die Erholung ist eher technischer Natur als Trendwende.

Inflation als entscheidender Faktor: Die weitere Entwicklung des Dollars bleibt unklar


Der nächste Fokus des Marktes liegt auf dem bevorstehenden US-Verbraucherpreisindex (CPI) für Dezember. Ökonomen erwarten, dass der Kern-CPI im Jahresvergleich auf 2,7 % steigt, leicht über dem vorherigen Wert von 2,6 %; auch der Gesamt-CPI soll bei 2,7 % liegen. Sollten die tatsächlichen Daten den Erwartungen entsprechen oder sie sogar übertreffen, würde das die Erzählung von „hartnäckiger Inflation und verzögerten Zinssenkungen“ stärken und dem Dollar kurzfristig Unterstützung bieten; fällt die Inflation jedoch überraschend, während gleichzeitig die Diskussion über die Verschlechterung der Beschäftigungsstruktur wieder aufflammt, werden Wetten auf Lockerungen zurückkehren und die Erholung des Dollars begrenzen.

Noch wichtiger ist: Solange die Erzählung „Fed-Unabhängigkeit in Gefahr“ nicht verschwunden ist, könnte der Markt selbst bei positiven Daten für den Dollar zurückhaltender reagieren. Selbst bei starker Inflation könnten Händler bei steigenden Kursen eher verkaufen als auf weitere Anstiege setzen, was die Aufwärtsdynamik des Dollars bremst.

Derzeit zeigt die Situation mit neuen Allzeithochs beim Gold und gleichzeitig fallendem Dollar, dass der Markt momentan eher an Letzteres glaubt – nämlich, dass institutionelle Risiken die Glaubwürdigkeit des Dollars aushöhlen. Die Marke von 98,2000 ist daher nicht nur eine technische Unterstützung, sondern eine psychologische Vertrauensgrenze. Sollte sich die Situation weiter zuspitzen und die langfristigen Zinsen deutlich steigen (was auf steigenden Finanzierungsdruck oder sinkende Glaubwürdigkeit der Politik hindeutet), könnte der Dollar weiter zurückfallen; entwickelt sich die Lage aber ruhig, bleibt der Anleihemarkt stabil und sind die Inflationsdaten robust, hat der Dollar die Chance, sich auf dem aktuellen Niveau weiter zu erholen und erneut das Widerstandsniveau von 99,2679 zu testen.

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