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Vitalik sagt, dass Ethereum weiter funktionieren muss, selbst wenn seine Entwickler verschwinden – und er hat einen Plan dafür.
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Ein neuer „Walkaway-Test“ könnte definieren, wie Ethereum sich langfristig weiterentwickelt, skaliert und absichert.
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Von Quantenresistenz bis zur Versteinerung – Vitalik möchte, dass Ethereum für Jahrzehnte Bestand hat.
Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin möchte, dass das Netzwerk ohne ihn überlebt. In einer neuen Erklärung stellte er das vor, was er den „Walkaway-Test“ nennt.
Die Idee ist einfach: Ethereum sollte weiterlaufen, selbst wenn morgen alle Entwickler verschwinden würden.
„Ethereum selbst muss den Walkaway-Test bestehen“, sagte Buterin. „Ethereum muss an einen Punkt kommen, an dem wir, wenn wir es wollen, versteinern können.“
Er verglich den Unterschied damit, einen Hammer zu besitzen oder auf einen Service angewiesen zu sein. Wenn man einen Hammer kauft, gehört er einem. Er funktioniert, egal ob die Firma noch existiert oder nicht. Buterin möchte, dass Ethereum genauso funktioniert.
Vitaliks 7-Punkte-Checkliste
Buterin stellte sieben Upgrades vor, die das Netzwerk in den nächsten Jahren erreichen muss:
- Vollständige Quantenresistenz
- Skalierbarkeit durch ZK-EVM und PeerDAS
- State-Architektur, die Jahrzehnte überdauert
- Vollständige Account-Abstraktion
- Ein Gas-Zeitplan ohne DoS-Schwachstellen
- Ein Proof-of-Stake-Modell, das dezentral bleibt
- Zensurresistenter Blockbau
Er machte klar, dass die Quanten-Sicherheit nicht für kurzfristigen Nutzen aufgeschoben werden dürfe.
„Sagen zu können: 'Das Ethereum-Protokoll ist, so wie es heute steht, kryptografisch für hundert Jahre sicher', ist etwas, das wir so schnell wie möglich erreichen sollten“, sagte er.
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Was das für ETH-Inhaber bedeutet
Buterin sieht ETH als langfristiges, vertrauensminimiertes Sicherheitenmittel. Er verwies auf Anwendungsfälle wie ETH-gestützte Stablecoins, die nicht auf starke Governance angewiesen sind.
Das Ziel ist, einen Punkt zu erreichen, an dem zukünftige Upgrades durch Parameteränderungen erfolgen, nicht durch ständige Protokollüberholungen. Validatoren würden über Skalierungsanpassungen auf dieselbe Weise abstimmen, wie sie heute über Gas-Limits abstimmen.
Reaktionen aus der Community
Die Krypto-Community unterstützte diese Vision.
Ein Nutzer nannte es „absolut richtig“ und fügte hinzu, dass die Priorisierung langfristiger Robustheit gegenüber ständigen Änderungen sicherstellt, dass es wirklich eine Grundlage für dezentrale Anwendungen ist.
Wann wird das passieren?
Buterin erwartet, dass mindestens ein Punkt pro Jahr abgehakt wird, idealerweise mehr. Er möchte die schwere Arbeit jetzt erledigen, damit Ethereum jahrzehntelang stabil laufen kann.
„Mach das Richtige einmal, basierend auf dem Wissen, was wirklich das Richtige ist“, sagte er.
Er beendete mit einer Zeile, die die Community gut kennt: „Ethereum goes hard. Das ist das Gwei.“

