USD/JPY Kursprognose: 158,00 begrenzt Aufwärtspotenzial, während das Paar in der Nähe der Höchststände von Januar 2025 konsolidiert
Der japanische Yen (JPY) legt zu Wochenbeginn gegenüber dem US-Dollar (USD) leicht zu, da der Greenback aufgrund von Berichten über eine strafrechtliche Untersuchung gegen Federal Reserve (Fed) Vorsitzenden Jerome Powell unter Druck gerät, was die Marktstimmung beeinträchtigt.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert USD/JPY bei etwa 157,75 und bleibt damit nahe dem höchsten Stand seit Januar 2025. Das Währungspaar verzeichnet keine ausgeprägten Anschlussverkäufe, da Spannungen zwischen Japan und China sowie Spekulationen über mögliche Neuwahlen im japanischen Unterhaus den Yen defensiv halten.
Dennoch scheint das Aufwärtspotenzial von USD/JPY derzeit begrenzt, da eine anhaltende Schwäche des Yen das Risiko von Interventionen wiederbeleben könnte, zumal sich die Währung nahe den Niveaus bewegt, die zuvor sowohl zu verbalen als auch zu direkten Eingriffen der japanischen Behörden geführt haben.
Aus technischer Sicht bleibt USD/JPY in einem stabilen Aufwärtstrend und handelt deutlich über seinen wichtigsten gleitenden Durchschnitten im Tageschart. Der 21-Tage Simple Moving Average (SMA) bei etwa 156,48 dient dabei als unmittelbare Unterstützung.
Ein klarer Bruch unter dieses Niveau könnte das Dezembertief bei rund 154,50 ins Visier nehmen, gefolgt von einer starken Nachfragezone nahe 153,00, die eng mit dem 100-Tage-SMA bei 152,73 übereinstimmt.
Auf der Oberseite begrenzt weiterhin der Bereich 157,80-158,20 die Kursgewinne, wie die Ablehnungen im November und Dezember zeigen. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone würde den bullischen Schwung verstärken und den Weg zum psychologischen Niveau von 160,00 ebnen, das zuletzt im Juli 2024 erreicht wurde.
Momentum-Indikatoren unterstützen die Aufwärtsdynamik. Das Moving Average Convergence Divergence (MACD) Histogramm ist nahe der Nulllinie ins Positive gedreht, wobei die MACD-Linie über der Signallinie liegt – ein Hinweis auf eine verbesserte bullische Dynamik.
Der Relative Strength Index (RSI) liegt derweil bei 62 und befindet sich damit weiterhin im bullischen Bereich, ohne auf überkaufte Bedingungen hinzuweisen.
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