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Ripple-CTO schlägt neuen Blick auf XRPL mit Idee des nativen Stakings vor

Ripple-CTO schlägt neuen Blick auf XRPL mit Idee des nativen Stakings vor

CointelegraphCointelegraph2026/01/13 06:55
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Von:Cointelegraph

Das langjährige Design des XRP Ledgers erhält neue Aufmerksamkeit nach Kommentaren von Ripple-CTO David „JoelKatz“ Schwartz, der erklärte, dass die nächste Phase des Netzwerks eine erneute Überprüfung erfordern könnte, wie Werte über seine Infrastruktur fließen.

Die Diskussion entstand, als Entwickler und Community-Mitglieder die wachsende Rolle des XRP Ledgers (XRPL) im Zuge des anhaltenden Wachstums dezentraler Finanzanwendungen, der Einführung neuer Tokenisierungsmöglichkeiten und des jüngsten Starts des ersten XRP Spot Exchange-Traded Funds (ETF) durch Canary untersuchten.

Schwartz' Bemerkungen hoben hervor, dass neue Anforderungen im gesamten Ökosystem eine breitere Diskussion ausgelöst haben, ob eines Tages natives Staking in das Netzwerk integriert werden könnte, obwohl XRP eine grundlegend andere Architektur als typische Proof-of-Stake-Systeme aufweist.

Wandel im Denken über die Funktionalität des XRPL

Schwartz merkte an, dass sich die Blockchain-Branche seit der Veröffentlichung des XRPL im Jahr 2012 verändert hat. Er erklärte, dass sich auch seine eigenen Ansichten zu Governance, Konsens und Netzwerkanreizen gewandelt haben. Seiner Aussage nach führten Aktivitäten mit XRP auf DeFi-Plattformen wie Flare, MoreMarkets, Axelar und Doppler sowie laufende Initiativen rund um Programmierbarkeit und potenzielle Smart-Contract-Funktionalität zu einer Neubewertung, welche zusätzlichen nativen Fähigkeiten eventuell unterstützt werden könnten.

XRP Ledger wurde 2012 erstellt. Die Welt der Blockchain hat sich seither viele, viele Male gewandelt.

Meine eigenen Gedanken zu Governance- und Konsensmodellen haben sich weiterentwickelt. Ich habe darüber nachgedacht, wie XRP in DeFi genutzt wird (sowohl organisch mit Apps und Protokollen wie Flare,…

— David ‘JoelKatz’ Schwartz (@JoelKatz) 18. November 2025

Seine Bemerkungen folgen einer verwandten Beobachtung von J. Ayo Akinyele, der auf die historische Nutzung von XRP bei Zahlungen, Abwicklung tokenisierter Vermögenswerte und Liquiditätsoperationen hinwies, was seine Kommentare veranlasste. Laut Akinyele signalisiert der Start des ersten XRP Spot ETF und das erwartete Eintreffen weiterer Emittenten einen Richtungswechsel hin zu einer umfassenderen institutionellen Beteiligung an dem Vermögenswert, einschließlich Bereichen wie Geldmarktfonds und tokenisierten Staatsanleihen.

Frühe Konzepte rund um natives Staking

Der Ripple-CTO stellte klar, dass sich XRP in mehreren strukturellen Aspekten von Proof-of-Stake-Netzwerken unterscheidet. Transaktionsgebühren im XRPL werden zerstört und nicht verteilt, das Ledger ist darauf ausgelegt, jegliche Vermögenswerte schnell und kostengünstig zu transferieren, und der Einfluss von Validatoren wird nicht durch Token-Besitz bestimmt. Er erklärte, dass für die Existenz von nativem Staking das Netzwerk sowohl eine definierte Quelle für Staking-Belohnungen als auch einen Mechanismus für eine faire Verteilung benötigen würde, was die Art und Weise, wie Werte im Ledger zirkulieren, grundlegend verändern würde.

Community-Mitglied Vet antwortete mit dem Hinweis, dass Staking auf anderen Chains in der Regel verwendet wird, um Blockproduzenten zu bestimmen, und stellte die Frage, wie ein solches Modell auf den XRPL anwendbar wäre. Schwartz erläuterte daraufhin zwei technische Konzepte, die er und andere Mitwirkende untersucht haben, wobei er anmerkte, dass beide in naher Zukunft wohl nicht umgesetzt werden.

Zwei-Schichten-Modell und ZK-Proof-Anreize

Ein Zwei-Schichten-Konsensansatz wird im ersten Konzept verwendet. Nach diesem Modell würden Ledger-Übergänge von einer inneren Schicht aus 16 Validatoren vorangetrieben, die durch einen Staking-Mechanismus ausgewählt werden.

Der aktuelle XRPL-Konsensalgorithmus würde eine äußere Schicht bilden, die Änderungen, Gebührenrichtlinien und die ordnungsgemäße Funktionalität der inneren Schicht reguliert. Laut Schwartz würde diese Trennung eine größere Vielfalt an Validatoren ermöglichen, während durch kleinere, leichtere Runden weiterhin ein schneller Fortschritt des Ledgers gewährleistet bliebe.

Ein zweites Konzept behält den aktuellen Konsensmechanismus bei, verwendet Transaktionsgebühren jedoch zur Vergütung von Zero-Knowledge-Proofs, die die Ausführung von Smart Contracts verifizieren. Laut Ripple-CTO Schwartz würde dieser Ansatz die Notwendigkeit verringern, dass jeder Node komplexe Berechnungen ausführt, und die Verifikationskosten auf die Generierung von ZK-Proofs verlagern.

Im Verlauf der Diskussion stellte Vet die Frage, ob die Zwei-Schichten-Struktur Aufgaben, die rechenintensiver sind, erfolgreich in eine incentivierte Umgebung auslagern könnte, während die aktuelle, auf Zahlungen ausgerichtete Konsenslogik bestehen bleibt.

Schwartz stellte klar, dass der Fortschritt des Ledgers vom inneren Protokoll bei jedem Übergang gesteuert wird, wobei die äußere Schicht überwacht. Er erklärte außerdem, dass dieses Design die Systemresilienz verbessern könnte, da das Ledger nur dann stillstehen würde, wenn beide Schichten ihren Betrieb einstellen.

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