Die pro-Krypto US-Senatorin Cynthia Lummis, eine Republikanerin, erklärt, dass der parteiübergreifende Text des Digital Asset Market Clarity Act für das kommende Donnerstag zur Überarbeitung bereit ist.
In ihrem neuesten Beitrag auf X rief Lummis andere Senatoren, insbesondere jene der Demokratischen Partei, dazu auf, vor dem wegweisenden Ereignis nicht zurückzuweichen. Laut der republikanischen Senatorin wird das Gesetz die notwendige Klarheit schaffen, um Innovationen in den USA zu fördern und Verbraucher zu schützen.
Es ist erwähnenswert, dass die meisten Mitglieder der Krypto-Community, einschließlich Branchenvertreter, den Clarity Act als einen bedeutenden Schritt zur Regelung von Kryptowährungen in den USA ansehen. Der SEC-Vorsitzende Paul Atkins bezeichnete die bevorstehende Überarbeitung als ein mögliches Upgrade der US-Finanzmärkte für das 21. Jahrhundert. Laut Atkins ist dies eine bedeutende Woche für Krypto, und er unterstützt den Kongress dabei, Klarheit über die Zuständigkeiten zwischen der SEC und der CFTC zu schaffen.
Zum Kontext: Laut einer Übersicht auf der offiziellen Website des US-Kongresses würde der Clarity Act der CFTC eine zentrale Rolle bei der Regulierung digitaler Rohstoffe und damit verbundener Vermittler einräumen, während bestimmte Aspekte der SEC-Zuständigkeit über Primärmarkt-Krypto-Transaktionen erhalten bleiben. Dies geschieht vorbehaltlich einer neuen, begrenzten Ausnahme von den SEC-Registrierungspflichten für Fundraising.
Die meisten Beteiligten und Fachleute der Krypto-Branche glauben, dass der Clarity Act die bestehende Unsicherheit in der Krypto-Regulierung – insbesondere in den USA – beseitigen wird. Solch unklare Zuständigkeiten zwischen den Regulierungsbehörden haben in der Vergangenheit zu Rückschlägen bei Krypto-Innovationen geführt, die durch zahlreiche Rechtsstreitigkeiten zwischen der SEC und Krypto-Projekten gekennzeichnet waren.
Trotz des wachsenden Optimismus über eine mögliche Verabschiedung des Clarity Act bleiben die Chancen, dies bereits am kommenden Donnerstag zu erreichen, gering. Angesichts des aktuellen Zeitplans des Gesetzes ist der 15. Januar das erwartete Datum, an dem der Bankenausschuss des Senats mit der Überarbeitung beginnen wird, was die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung am selben Tag verringert.
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});Darüber hinaus hat der Agrarausschuss des Senats die Überarbeitung des Rohstoffgesetzteils des Gesetzes auf die letzte Januarwoche verschoben, was es nahezu unmöglich macht, die Debatte bereits an diesem Donnerstag abzuschließen. Es ist erwähnenswert, dass das Gesetz, um den Senat zu passieren, die Ausschüsse durchlaufen und dann eine Mehrheitsabstimmung im Plenum erhalten muss – ein Prozess, der voraussichtlich Zeit in Anspruch nehmen wird.
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