Jamie Dimon erklärt, dass JPMorgan in KI investieren muss, um nicht „zurückzufallen“
Jamie Dimon hält an JPMorgans Technologieinvestitionen fest
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Jamie Dimon sprach sich während des jüngsten Ergebnisgesprächs der Bank ausdrücklich für die erheblichen Investitionen von JPMorgan, insbesondere im Technologiebereich, aus.
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Er betonte die Bedeutung, den Fintech-Konkurrenten voraus zu bleiben, und erklärte: "so help us God."
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Für 2025 hat JPMorgan ein geschätztes Jahresbudget von 18 Milliarden US-Dollar für Technologie eingeplant.
Während des Ergebnisgesprächs am Dienstagmorgen rechtfertigte der CEO von JPMorgan Chase, Jamie Dimon, die aggressiven Ausgaben der Bank für künstliche Intelligenz und Technologie. Er wies darauf hin, dass die Bank nicht nur mit anderen großen Finanzinstituten konkurriert, sondern auch mit innovativen Fintech-Unternehmen.
Dimon erklärte leidenschaftlich: "Wir werden vorne bleiben, so help us God," als Antwort auf eine Frage des Wells Fargo-Analysten Mike Mayo zu den Ausgaben der Bank. Er hob hervor, dass JPMorgan nicht nur mit traditionellen Wall-Street-Akteuren konkurriert, sondern auch mit Fintech-Unternehmen wie Stripe, SoFi und Revolut, die er als ernstzunehmende Rivalen beschrieb.
Weiterhin bemerkte er: "Wir werden keinen willkürlichen Ausgabenzielen hinterherjagen, nur um uns in einem Jahrzehnt fragen zu lassen, warum JPMorgan zurückgefallen ist."
Laut der Präsentation der Bank zu den Ergebnissen des vierten Quartals rechnet JPMorgan damit, dass die Ausgaben im Jahr 2026 im Vergleich zu 2025 um etwa 9,7 Milliarden US-Dollar steigen werden. Diese Prognose führte zu Fragen bezüglich des erwarteten Nutzens solcher erhöhten Investitionen. Die Bank erweitert weiterhin den Einsatz von künstlicher Intelligenz, unterstützt durch ein jährliches Technologie-Budget von rund 18 Milliarden US-Dollar.
Während Dimon sich aus Wettbewerbsgründen weigerte, genaue Zahlen zu künftigen KI-Ausgaben zu nennen, äußerte er sich optimistisch über die Möglichkeiten, die KI bietet. Er räumte Bedenken hinsichtlich des Investitionsvolumens ein, betonte jedoch, dass diese Ausgaben für das Wachstum des Unternehmens unerlässlich seien.
Zum Thema Rendite kommentierte Dimon: "Ein Teil davon ist Vertrauen Sie mir, es tut mir leid."
Der CEO stellte klar, dass KI zwar einen größeren Anteil an den Ausgaben ausmachen wird, aber nicht der Hauptgrund für den allgemeinen Anstieg der Kosten ist. Er erwartet jedoch, dass Technologie die Effizienz in Zukunft erheblich steigern wird.
Dimon merkte außerdem an, dass die Bank in eine Vielzahl von Initiativen investiert, es jedoch schwierig sein kann, die Auswirkungen der Technologieausgaben zu messen.
"Wir müssen die beste Technologie der Welt haben", betonte er. "Das treibt Investitionen an, das treibt Margen an, das treibt den Wettbewerb an."
Kürzlich gab JPMorgan bekannt, dass sie in den USA keine externen Proxy Advisors mehr für die Stimmabgabe der Aktionäre einsetzen werden. Stattdessen führt die Bank eine interne, KI-gestützte Plattform namens Proxy IQ ein, die bei Aktionärsentscheidungen unterstützen soll, wie aus einem internen Memo hervorgeht.
KI-Training und -Talente bei JPMorgan
Laut Führungskräften des Unternehmens hat JPMorgan Schulungsprogramme und interne Kurse eingeführt, um Zehntausenden von Mitarbeitern zu helfen, KI-Tools in ihre täglichen Aufgaben zu integrieren.
Führungskräfte der Bank haben darauf hingewiesen, dass Nachwuchskräfte ihre ersten Führungserfahrungen sammeln könnten, indem sie die Arbeit autonomer Bots überwachen.
KI-Experten und Technologen gehören mittlerweile zu den gefragtesten Fachkräften an der Wall Street, da Banken, Hedgefonds und große Tech-Unternehmen um die besten Talente in diesem Bereich konkurrieren.
Branchenspezialisten haben gegenüber Business Insider erklärt, dass 2026 ein entscheidendes Jahr für KI im Bankwesen werden dürfte, mit einer breiteren Einführung und erheblichen Veränderungen in verschiedenen Rollen der Branche.
Die vollständige Geschichte finden Sie bei Business Insider.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
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