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Der Schöpfer von 'Warhammer 40,000', Games Workshop, verbietet die Nutzung von generativer KI

Der Schöpfer von 'Warhammer 40,000', Games Workshop, verbietet die Nutzung von generativer KI

101 finance101 finance2026/01/14 00:13
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Von:101 finance

Games Workshop lehnt generative KI in kreativer Arbeit ab

Games Workshop, das renommierte britische Unternehmen hinter Warhammer 40.000, hat angekündigt, dass generative KI nicht in seine kreativen oder Design-Workflows integriert wird. Das Unternehmen hat eine interne Richtlinie etabliert, die den Schutz des geistigen Eigentums priorisiert und den Wert menschlicher Kreativität über automatisierte Lösungen stellt.

Hintergrund zu Games Workshop

Gegründet 1975, ist Games Workshop am bekanntesten für Warhammer 40.000, ein Tabletop-Miniaturenspiel, das in einer dystopischen Zukunft spielt. Im Laufe der Jahre ist das Warhammer-Franchise um Bücher, Videospiele und Filmadaptionen gewachsen. Als einer der weltweit führenden und profitabelsten Spieleentwickler ist Games Workshop seit 1994 an der London Stock Exchange gelistet.

Offizielle Richtlinie zur Nutzung von KI

Die Haltung des Unternehmens wurde in seinem jüngsten Halbjahresfinanzbericht bekanntgegeben, in dem CEO Kevin Rountree bestätigte, dass Games Workshop den Einsatz von generativer KI formell untersagt hat. „Wir haben eine vorsichtige interne Richtlinie eingeführt, was bedeutet, dass KI-generierte Inhalte und KI-gesteuertes Design nicht erlaubt sind, ebenso wie jegliche nicht autorisierte Nutzung von KI außerhalb von Games Workshop, einschließlich bei unseren Wettbewerben“, erklärte Rountree.

Finanzielle Höhepunkte

Während der Investorenpräsentation berichtete Games Workshop über Einnahmen in Höhe von 332,1 Millionen Pfund (ca. 420 Millionen US-Dollar) und einen Betriebsgewinn von 140,4 Millionen Pfund (etwa 177 Millionen US-Dollar) für die 26 Wochen, die am 30. November 2025 endeten.

Branchenweite Bedenken bezüglich KI

Der Ansatz von Games Workshop spiegelt den anderer großer Studios wider. Larian Studios, bekannt für Baldur’s Gate 3, erklärte kürzlich, dass beim kommenden Divinity-Titel auf KI-generierte Kunstwerke verzichtet wird, da es Bedenken hinsichtlich kreativer Urheberschaft und Datenquellen gibt.

Ebenso hat Blizzard Entertainment bestätigt, dass zwar keine generative KI in World of Warcraft eingesetzt wird, jedoch maschinelles Lernen für nicht-kreative Aufgaben genutzt wird – wobei die Zustimmung der Künstler und der Schutz des geistigen Eigentums betont werden.

Betriebliche und sicherheitsrelevante Überlegungen

Rountree hob zudem betriebliche Risiken im Zusammenhang mit KI hervor und wies darauf hin, dass viele Verbrauchergeräte inzwischen standardmäßig über KI-Funktionen verfügen. „Wir müssen hinsichtlich Datenkonformität, Sicherheit und Governance wachsam bleiben“, sagte er. „KI- und maschinelle Lernwerkzeuge sind zunehmend in unseren Alltagsgeräten integriert, oft ohne unsere ausdrückliche Zustimmung.“

Vorsichtige Erkundung der KI

Trotz dieser Vorbehalte räumte Rountree ein, dass Games Workshop intern vorsichtig KI-Technologie erkundet, dieses Experimentieren aber nicht in die Produktion einfließt. Die Unternehmensrichtlinie spiegelt das übergeordnete Engagement wider, Kreative zu unterstützen und die Kontrolle über das eigene geistige Eigentum zu bewahren.

Engagement für menschliche Kreativität

„Wir stehen fest zu unserem Engagement, unser geistiges Eigentum zu schützen und die Beiträge unserer kreativen Teams zu würdigen“, betonte Rountree.

Statt kreative Rollen zu automatisieren, baut Games Workshop sein internes Personal aus. „Wir erweitern weiterhin unser Warhammer Studio und holen mehr Talente in den Bereichen Konzeptkunst, Schreiben und Bildhauerei dazu“, sagte Rountree. „Es sind die Fähigkeiten und die Leidenschaft unserer Mitarbeitenden, die Warhammer zu einem so fesselnden und beliebten Universum machen.“

Games Workshop hat auf Anfrage von Decrypt zunächst keinen Kommentar abgegeben.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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