Das Pfund Sterling steigt, während die Märkte auf entscheidende britische BIP-Zahlen warten
Das britische Pfund stärkt sich vor wichtigen Wirtschaftsdaten aus dem Vereinigten Königreich
Am Mittwoch legte das britische Pfund (GBP) gegenüber den meisten wichtigen Währungen zu, mit Ausnahme des australischen und neuseeländischen Dollars. Diese Aufwärtsbewegung erfolgt, während Händler auf die Veröffentlichung der monatlichen Bruttoinlandsprodukt-(BIP)-Zahlen und der Produktionsstatistiken des Vereinigten Königreichs warten, die für Donnerstag angesetzt sind.
Prognosen vom Office for National Statistics (ONS) des Vereinigten Königreichs deuten darauf hin, dass die Wirtschaft im November um 0,1 % gewachsen ist. Die Fertigungsproduktion wird voraussichtlich um 0,5 % gegenüber dem Vormonat gestiegen sein, während die Industrieproduktion weitgehend unverändert bleiben dürfte.
Marktteilnehmer verfolgen den bevorstehenden BIP-Bericht genau, um Einblicke in die aktuelle Gesundheit der britischen Wirtschaft zu erhalten. Bemerkenswert ist, dass das BIP sowohl im September als auch im Oktober um 0,1 % zurückging, nachdem es im August eine Stagnation gab.
Die anstehenden Daten werden auch die Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen geldpolitischen Ausrichtung der Bank of England (BoE) beeinflussen. Bei ihrer Sitzung im Dezember deutete die BoE an, dass die Zinssätze wahrscheinlich einem allmählichen Abwärtstrend folgen werden.
Während der europäischen Sitzung äußerte BoE-Politiker Alan Taylor auf einem Gipfel in Singapur seine Ansicht, dass die Zinssätze bald wieder auf ein neutrales Niveau zurückkehren könnten, da die Inflation bis Mitte 2026 das Ziel erreichen könnte.
Markt-Highlights: Zentralbankchefs unterstützen Fed-Vorsitzenden Powell
- Während der europäischen Sitzung am Mittwoch stieg das britische Pfund um 0,2 % und näherte sich 1,3445 gegenüber dem US-Dollar (USD), da GBP/USD von der relativen Stärke des Pfunds profitierte, während der US-Dollar nachgab.
- Der US-Dollar-Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Korb von sechs wichtigen Währungen misst, fiel auf etwa 99,10, bleibt jedoch in der Nähe seines Monatshochs von 99,26.
- Am Dienstag legte der US-Dollar nach der Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex (CPI) für Dezember zu, der zeigte, dass sowohl die Gesamt- als auch die Kerninflation im Jahresvergleich stabil bei 2,7 % bzw. 2,6 % lagen. Dies bestärkte die Erwartung, dass das Federal Reserve (Fed) bei ihrer bevorstehenden Sitzung die Zinssätze beibehalten wird.
- Trotz stabiler Inflation forderte US-Präsident Donald weiterhin Fed-Chef Jerome Powell auf, die Zinsen weiter zu senken, und lobte die Inflationszahlen. Laut Reuters sagte Trump: „Wir haben eine sehr niedrige Inflation. Das würde 'zu spät Powell' die Gelegenheit geben, uns einen schönen, großen Zinsschnitt zu geben.“
- Anleger warten außerdem auf die Veröffentlichung der US-Erzeugerpreisindex-(PPI)-Daten für Oktober und November, die um 13:30 Uhr GMT weitere Inflationssignale liefern sollen.
- Inzwischen haben Zentralbankchefs weltweit ihre Unterstützung für Fed-Chef Jerome Powell angesichts seiner rechtlichen Herausforderungen zum Ausdruck gebracht, die er als „Vorwand“ bezeichnete, um sich dem präsidialen Druck zu widersetzen. Führende Vertreter der Europäischen Zentralbank (EZB), der BoE und neun weiterer Zentralbanken betonten gemeinsam, dass „die Unabhängigkeit der Zentralbanken für Preis-, Finanz- und Wirtschaftsstabilität zum Nutzen der Öffentlichkeit von grundlegender Bedeutung ist“, und fügten hinzu: „Wir stehen in voller Solidarität mit dem Fed-System und seinem Vorsitzenden Jerome H. Powell.“
GBP/USD Technischer Überblick: Paar bewegt sich nahe der 20-Tage-EMA
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert GBP/USD bei 1,3437. Der 20-Tage-Exponentielle Gleitende Durchschnitt liegt bei 1,3439, wobei das Paar diesen dynamischen Widerstand testet. Ein täglicher Schlusskurs über diesem Niveau könnte den kurzfristigen Aufwärtsimpuls verstärken. Der Relative Strength Index (RSI) liegt bei 52 und signalisiert eine neutrale, aber leicht verbesserte Dynamik.
Im weiteren Bereich vom Hoch bei 1,3780 bis zum Tief bei 1,3006 dient das 50 %-Fibonacci-Retracement bei 1,3393 als Widerstand bei Erholungen, während das 61,8 %-Retracement bei 1,3485 weitere Gewinne begrenzt. Eine nachhaltige Bewegung über 1,3485 würde darauf hindeuten, dass sich der Abwärtstrend abschwächt und könnte eine weitere Erholung begünstigen, während das Scheitern an diesem Niveau das Paar weiterhin seitwärts handeln lassen könnte.
(Diese technische Analyse wurde mit Unterstützung eines KI-Tools erstellt.)
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