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Die Partnerschaft von Google mit Apple im Bereich KI stellt einen erheblichen Rückschlag für OpenAI dar

Die Partnerschaft von Google mit Apple im Bereich KI stellt einen erheblichen Rückschlag für OpenAI dar

101 finance101 finance2026/01/14 11:05
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Von:101 finance

Google und Apple schmieden bahnbrechende KI-Partnerschaft

OpenAI hatte sich als Vorreiter im Bereich der künstlichen Intelligenz etabliert und es wurde allgemein erwartet, dass das Unternehmen 2025 eine bedeutende Vereinbarung mit Apple abschließen würde. Doch das Umfeld änderte sich dramatisch, als Google Gemini 3 vorstellte und eine neue Zusammenarbeit mit Apple ankündigte.

Am Montag gaben Google und Apple eine mehrjährige Allianz bekannt, in deren Rahmen Googles Gemini KI-Modelle und Cloud-Infrastruktur die nächste Generation von Apples KI-Funktionen unterstützen werden – darunter ein großes Update für Siri, das noch dieses Jahr veröffentlicht werden soll. Während Bloomberg zuvor berichtete, dass Apple Google jährlich 1 Milliarde Dollar für diese Partnerschaft zahlen würde, hat keines der beiden Unternehmen die finanziellen Details offiziell bestätigt.

Branchenexperten sagten gegenüber Yahoo Finance, dass Google über die Lizenzgebühren hinaus von einem steigenden Umsatz im Cloud-Service-Geschäft durch diesen Deal profitieren dürfte. Da die Gemini-Modelle nun auf den meisten Smartphones weltweit laufen können – sowohl auf iPhones als auch auf Android-Geräten – gestaltet Google proaktiv sein eigenes Suchgeschäft um, anstatt Konkurrenten wie OpenAI das Tempo des Wandels bestimmen zu lassen. Die Ankündigung trieb den Börsenwert von Alphabet erstmals über 4 Billionen Dollar und festigte Googles Führungsposition im wettbewerbsintensiven KI-Markt.

Rückschlag für OpenAI

Während Google seine neue Partnerschaft feierte, stellten Analysten fest, dass diese Entwicklung einen schweren Schlag für OpenAI, den Schöpfer von ChatGPT, bedeutete.

„Das ist ein großer Verlust für OpenAI“, bemerkte Gil Luria, Analyst bei DA Davidson. „Der Ausfall des Apple-Deals ist ein erheblicher Rückschlag.“

Andrew Freedman von Hedgeye Risk Management bezeichnete die Vereinbarung als entscheidenden Moment, der Googles Position weiter stärkt. Er charakterisierte sie als „Schlag“ gegen OpenAIs Ambitionen.

Freedman ergänzte: „Mit der zunehmenden Verbreitung von Gemini als allgemeines Large Language Model wird die Bedrohung für OpenAI realer und es wird immer schwieriger, den eigenen Marktanteil zu halten.“

Der KI-Wettbewerb verschärft sich

Ende 2025 überraschte Google OpenAI mit der Einführung von Gemini 3, das bei Branchen-Benchmarks besser abschnitt als konkurrierende KI-Modelle. Als Reaktion darauf rief OpenAI-CEO Sam Altman den „Code Red“ aus und veröffentlichte rasch GPT-5.2. Die Bewertungen fielen jedoch gemischt aus, was den Vergleich von GPT-5.2 mit Gemini 3 anging.

Bevor Google begann, den Rückstand aufzuholen, hatte Apple bereits eine Partnerschaft mit OpenAI geschlossen, um ChatGPT 2024 auf iPhones zu bringen. Dies markierte Apples ersten Schritt in KI-Partnerschaften, da die eigene KI-Strategie des Unternehmens noch unklar war. Berichten zufolge erwog Apple zudem, die Technologie von OpenAI zur Entwicklung der nächsten Siri-Generation zu nutzen.

Strategische Schritte und Herausforderungen von OpenAI

Analysten legen nahe, dass OpenAI seine Ausrichtung änderte, als das Unternehmen eine Zusammenarbeit mit Jony Ive, dem ehemaligen Chefdesigner von Apple, einging, um ein neues KI-gestütztes Consumer-Gerät zu entwickeln. Sowohl Sam Altman als auch Jony Ive deuteten an, dass ihr geplantes Produkt die derzeitige Konsumententechnologie übertreffen könnte und verwiesen dabei häufig auf Apple als Innovationsmaßstab.

Nick Jones von BNP Paribas kommentierte: „OpenAI forderte Alphabet mit dem Start eines eigenen Browsers heraus und tat sich mit Jony Ive zusammen, um gegen Apple anzutreten. Sie stellen sich einigen der größten Unternehmen der Welt – alle mit enormen Ressourcen und viel auf dem Spiel.“

Gleichzeitig verschafft Googles breite Präsenz in den Bereichen Cloud-Computing, Chip-Entwicklung sowie Unternehmens- und Verbrauchersoftware dem Unternehmen einen einzigartigen Vorteil. Wie Jones sagte, ist Google „der einzige vertikal integrierte KI-Anbieter“ und damit der bevorzugte Partner für andere große Tech-Firmen.

Finanzieller Druck auf OpenAI nimmt zu

Obwohl ChatGPT in puncto Nutzerzahlen noch vor Googles Gemini-App liegt, merken Analysten an, dass dieser Vorsprung schnell schwindet. OpenAI steht zudem unter erheblichem finanziellem Druck, da die Kosten infolge mehrerer neuer Deals steigen. Laut The Information werden die Ausgaben des Unternehmens in den nächsten acht Jahren voraussichtlich 1,4 Billionen Dollar erreichen, während die Einnahmen für 2025 lediglich auf 13 Milliarden Dollar geschätzt werden.

„OpenAI steht vor immer härteren Herausforderungen“, stellte Jones fest.

OpenAI CEO Sam Altman spricht mit Medien im OpenAI-Rechenzentrum in Abilene, Texas im September 2025. REUTERS/Shelby Tauber/Pool/File Photo Reuters / Reuters
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