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Tesla wird ab sofort Full Self-Driving (Supervised) ausschließlich über Abonnement-Pläne anbieten

Tesla wird ab sofort Full Self-Driving (Supervised) ausschließlich über Abonnement-Pläne anbieten

101 finance101 finance2026/01/14 15:11
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Von:101 finance

Tesla stellt Zugriff auf Full Self-Driving ausschließlich auf Abonnementmodell um

Elon Musk gab am Mittwoch bekannt, dass Tesla seinen Kunden nicht länger erlaubt, die Fahrerassistenzsoftware Full Self-Driving (Supervised) mit einer einmaligen Vorauszahlung zu erwerben. Stattdessen wird es künftig nur noch möglich sein, diese Funktion über ein wiederkehrendes monatliches Abonnement zu nutzen.

Bedeutende Veränderung in Teslas Vertriebsstrategie

Dies stellt eine deutliche Abkehr von Teslas bisheriger Strategie beim Angebot seiner fortschrittlichen Fahrerassistenztechnologie dar. Die Entscheidung könnte die Finanzergebnisse des Unternehmens, Musks Anspruch auf sein enormes Vergütungspaket und Teslas laufende rechtliche Herausforderungen beeinflussen. Unterdessen bringen andere Autohersteller weltweit eigene fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme auf den Markt, um mit Teslas Angeboten zu konkurrieren.

Geschichte der FSD-Preisgestaltung

Im Laufe der Jahre hat Tesla die Full Self-Driving (FSD)-Suite – die weiterhin eine Fahrerüberwachung erfordert und Fahrzeuge nicht vollständig autonom macht – zu unterschiedlichen Preisen angeboten. Die Vorabkosten erreichten 2022 bis zu 15.000 $, wurden jedoch kürzlich auf 8.000 $ gesenkt.

2021 führte Tesla eine Abonnementoption für FSD zu 199 $ pro Monat ein, die monatliche Gebühr wurde 2024 auf 99 $ gesenkt. Musk ermutigte Kunden häufig, den vollen Preis im Voraus zu zahlen, da der Wert von FSD mit der Einführung neuer Funktionen steigen würde.

Zugang ausschließlich über Abonnement beginnt

Am Mittwoch kündigte Musk über X an, dass Tesla ab dem 14. Februar den Direktverkauf von FSD einstellen wird. Er gab nicht an, ob sich der Abonnementpreis ändern wird.

Mögliche Beweggründe für den Schritt

Auch wenn Musk keinen Grund für diese Änderung nannte, könnten mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Die Akzeptanzrate für FSD blieb hinter Teslas Erwartungen zurück; im Oktober 2025 berichtete CFO Vaibhav Taneja, dass nur 12 % der Tesla-Besitzer FSD erworben hatten. Der Wechsel zu einem reinen Abonnementmodell mit geringeren Einstiegskosten könnte die Nutzung erhöhen, insbesondere während eines schwierigen ersten Quartals für das Unternehmen.

Eine Steigerung der Abonnentenzahlen könnte Musk auch dabei helfen, einen wichtigen Meilenstein für sein Vergütungspaket in Höhe von 1 Billion $ zu erreichen: Bis Ende 2035 müssen täglich über einen Zeitraum von drei Monaten 10 Millionen aktive FSD-Abonnements verzeichnet werden.

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Rechtliche Überlegungen und unerfüllte Versprechen

Der Wechsel zu einem Abonnementmodell kann auch als rechtlicher Schutz dienen. Jahrelang behaupteten Musk und Tesla, dass ihre Fahrzeuge mit aller für vollständige Autonomie notwendigen Hardware ausgestattet seien und nur Software-Updates benötigen würden, um Selbstfahrfähigkeit zu erreichen. Tesla musste jedoch seitdem in vielen Fahrzeugen die Hardware aufrüsten, und Musk räumte ein, dass viele Besitzer – insbesondere mit „Hardware 3“-Modellen – zusätzliche Hardware-Updates benötigen würden.

FSD wurde mit dem Versprechen verkauft, dass ein zukünftiges Software-Update vollständige Autonomie ermöglichen würde, aber Tesla hat dieses Versprechen bislang nicht eingelöst.

Laufende rechtliche Herausforderungen

Tesla ist derzeit mit mehreren rechtlichen Problemen im Zusammenhang mit diesen unerfüllten Versprechen konfrontiert. Im Dezember entschied ein Richter, dass Tesla irreführende Werbung bezüglich FSD und Autopilot betrieben habe, und ordnete an, dass das kalifornische DMV die Hersteller- und Händlerlizenzen des Unternehmens im Bundesstaat für 30 Tage aussetzt.

Das DMV hat die Aussetzung aufgeschoben und Tesla mindestens 60 Tage Zeit gegeben, entweder die Produkte umzubenennen oder Software zu veröffentlichen, die den ursprünglichen Zusagen entspricht.

Darüber hinaus ist Tesla Gegenstand mehrerer Sammelklagen bezüglich seiner Aussagen über die zukünftigen Fähigkeiten seiner Fahrzeuge. Durch die Abschaffung der Möglichkeit, FSD direkt zu erwerben, könnte Tesla seine potenzielle Haftung in diesen Fällen begrenzen, falls es zu Gerichtsverfahren kommt.

Konkurrenz bei Fahrerassistenztechnologien

Trotz anhaltender Kontroversen gilt Teslas FSD weiterhin als das fortschrittlichste Fahrerassistenzsystem, das in den USA erhältlich ist. Allerdings holen Wettbewerber auf. Rivian hat kürzlich Details zu seiner eigenen FSD-ähnlichen Software veröffentlicht, einschließlich einer erheblichen Erweiterung der freihändigen Fahrfunktionen. Auch Ford und General Motors haben eigene freihändige Systeme entwickelt, und viele chinesische Automobilhersteller führen eigene Lösungen ein – einige bieten Fahrerassistenzfunktionen sogar als Standardausstattung an.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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