Liftoff Mobile, unterstützt von Blackstone und General Atlantic, reicht Antrag auf Börsengang ein
Liftoff Mobile bewegt sich auf einen Börsengang zu im Zuge der Dynamik der Tech-Branche
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Während Discord in Erwägung zieht, demnächst an die Börse zu gehen, folgen weitere Technologieunternehmen diesem Beispiel. Liftoff Mobile hat am späten Dienstag mit der Einreichung seiner S-1-Registrierung den ersten offiziellen Schritt in Richtung Börsengang unternommen.
Einzelheiten zum Umfang des Börsengangs von Liftoff sind noch nicht bekannt, ebenso wenig wie Angaben zum Wert des Angebots oder zu den Eigentumsanteilen der führenden Investoren. Dennoch deutet die IPO-Analysegruppe darauf hin, dass das Unternehmen laut Branchenspekulationen etwa 400 Millionen US-Dollar einnehmen möchte.
Liftoff Mobile bietet eine Marketingplattform, die speziell für Entwickler mobiler Apps konzipiert ist. Das Unternehmen entstand 2021 durch den Zusammenschluss von Liftoff und Vungle. Zu diesem Zeitpunkt wurde Blackstone zum Hauptaktionär und setzte ein neues Managementteam ein, wodurch die Führung von den Gründern auf das neue Team überging. Laut S-1 wird Blackstone auch nach dem Börsengang eine Mehrheitsbeteiligung halten.
Ungewöhnliche Struktur der Konsortialführer
Bemerkenswert ist, dass trotz der voraussichtlich moderaten Größe des Börsengangs eine große Gruppe von Konsortialführern beteiligt ist. Drei große Banken – Goldman Sachs, Jefferies und Morgan Stanley – führen das Vorhaben an, unterstützt von einem Dutzend weiterer Banken und drei weiteren Finanzinstituten, darunter Blackstone selbst. Diese breite Beteiligung könnte entweder auf ein erhebliches Investoreninteresse oder auf den Wunsch hinweisen, das Risiko auf viele Parteien zu verteilen.
Zentrale Finanzkennzahlen
- Liftoff unterstützt mit seinen Dienstleistungen 140.000 mobile Anwendungen.
- Im Jahr 2025 meldete das Unternehmen einen Umsatz von über 519 Millionen US-Dollar, wies jedoch auch einen Nettoverlust von etwas mehr als 48 Millionen US-Dollar aus.
- Derzeit hat Liftoff mehr als 1,85 Milliarden US-Dollar an ausstehenden Schulden.
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