Ausblick auf TSMC Q4-Finanzbericht: Widerstandsfähigkeit fortschrittlicher Fertigungsverfahren und Bruttomarge getrieben durch KI-Nachfrage
1. Wichtige Investitionspunkte im Überblick
TSMC wird am 15. Januar 2026 (US-Ostküstenzeit) den Q4-Finanzbericht für 2025 veröffentlichen. Der Markt erwartet einen Umsatz von 1,02 Billionen NT$ (+17,81% im Jahresvergleich) und einen Gewinn je Aktie von 91,256 NT$ (+24,4% im Jahresvergleich).
Investoren konzentrieren sich vor allem auf die Kapazitätserweiterung der fortschrittlichen Fertigung, die durch die Nachfrage nach AI-Rechenleistung angetrieben wird, sowie auf die Stabilität der Bruttomarge. Diese Faktoren könnten die führende Position des Unternehmens als Auftragsfertiger für AI-Chips weiter stärken. Vor dem Hintergrund anhaltend hoher Investitionen in AI-Infrastruktur sind Analysten an der Wall Street allgemein optimistisch und gehen von einem Umsatzwachstum von 25%-30% im Jahr 2026 aus. Es besteht jedoch ein latentes Risiko durch die Schwäche im Bereich der Unterhaltungselektronik.
2. Die 5 wichtigsten Fokusbereiche
Fokus 1: AI-getriebenes Wachstum der Produktionskapazität für fortschrittliche Fertigung
Der Wettbewerb um AI-Rechenleistung beschleunigt die Einführung fortschrittlicher Fertigung wie N3 und N2. Dies ist entscheidend für das langfristige Umsatzwachstum, da die Nachfrage nach High-End-Chips direkt zu einer höheren Auslastung und einer verbesserten Preissetzungsmacht führt. Der Markt erwartet, dass der Umsatz mit N3 im Jahr 2026 um 80% wächst und der Umsatz mit N2 von 8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 auf 36 Milliarden US-Dollar im Jahr 2027 steigt. Übertrifft die tatsächliche Entwicklung die Erwartungen, könnte dies die Aktienperformance beflügeln. Bleibt das Kapazitätswachstum zurück, könnte dies das Marktvertrauen beeinträchtigen.
Fokus 2: CoWoS-Verpackung – Angebots- und Nachfragelücke
Die CoWoS-Advanced-Packaging-Technologie ist zum Engpass für AI-Chips geworden. Ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage kann durch Eilaufträge und Aufschläge (50%-100%) die Bruttomarge stützen. Das Unternehmen plant bis 2026 eine Kapazitätserweiterung von CoWoS um 69%, dennoch bleibt eine Angebotslücke von 15%-20%. Dies stellt das Management vor die Herausforderung, die Lieferkette zu optimieren. Wird die Lücke verkleinert, kann dies weiteres AI-Auftragspotenzial freisetzen und den Umsatz über die Erwartungen hinaus steigern; anhaltende Engpässe könnten hingegen dazu führen, dass Kunden zu Wettbewerbern wechseln.
Fokus 3: Widerstandsfähigkeit der Bruttomarge und Optimierung des Produktportfolios
Die Bruttomarge wird auf 62% geschätzt (über der Prognosespanne von 59%-61%), was auf den mehr als 60%igen Anteil des High Performance Computing (HPC)-Geschäfts, günstige Wechselkurse und eine Anpassung des Produktportfolios zurückzuführen ist. Trotz des Kostenanstiegs durch die Serienfertigung von N2 und die Expansion im Ausland sorgen Preisanpassungen (N3/N5-Knoten +5%) und Verbesserungen der Produktionsmenge für Ausgleich. Bleibt die Bruttomarge über 60%, stärkt dies das Vertrauen der Investoren in die Profitabilität und könnte die Bewertung ausweiten; andernfalls könnten Kostenüberschreitungen kurzfristig den Aktienkurs belasten.
Fokus 4: Wachstumsstrategie und Investitionsausgaben für 2026
Das Management wird das Umsatzziel für 2026 bekannt geben (erwartet: 20%-30% Wachstum) sowie die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) des Data-Center-AI-Geschäfts (57% CAGR, 2024-2029). Dies gibt Aufschluss über die Einschätzung des Unternehmens bezüglich der AI-Marktchancen. Die Investitionsausgaben werden auf 46-50 Milliarden US-Dollar geschätzt und konzentrieren sich auf N2/N3-Technologien sowie den Ausbau der US-Produktionsstätten. Übertrifft die Prognose die Erwartungen, könnte dies als Katalysator für die Aktie wirken; fällt sie konservativ aus, könnte dies auf eine unsichere Nachfrage hindeuten und die Markterwartungen dämpfen.
Fokus 5: Update zum Stand der internationalen Expansion
Die zweite N3-Phase der Anlagen in Arizona, USA, wird in der zweiten Hälfte 2026 installiert, während die dritte N2-Phase voraussichtlich Ende 2027 die Produktion aufnimmt. Dies trägt zur Risikodiversifizierung bei und zieht weitere Kundenaufträge an. Trotz zunächst hoher Kosten wird langfristig die Stabilität der globalen Lieferkette gestärkt. Verläuft der Ausbau reibungslos, wird das Vertrauen der Investoren in die Risikoresistenz des Unternehmens gestärkt; Verzögerungen könnten jedoch den Kostendruck erhöhen und die mittelfristigen Gewinnaussichten beeinträchtigen.
3. Chancen und Risiken im Überblick
Aufwärtstreiber:
- Die Nachfrage nach AI-Infrastruktur übertrifft die Erwartungen, was die Auslastung der N3/N2-Knoten schnell erhöht und durch Eilaufträge die Bruttomarge weiter steigen lässt.
- Die CoWoS-Kapazitätserweiterung verläuft reibungslos, die Angebotslücke wird verkleinert, mehr High-End-Kundenaufträge werden gewonnen und das Umsatzwachstum beschleunigt sich.
- Wechselkurs und Produktportfolio werden weiter optimiert, was die Bruttomarge auf über 62% steigert und die Investitionsausgaben 2026 noch profitabler untermauert.
Abwärtsrisiken:
- Große Technologiekonzerne drosseln AI-Investitionen, was zu weniger Aufträgen für fortschrittliche Fertigung und einem nachlassenden Umsatzwachstum führt.
- Schwache Nachfrage im Unterhaltungs-Elektronik-Sektor und steigende Speicherpreise verringern die Auslastung der älteren Fertigung und erhöhen den Kostendruck.
- Konkurrenten wie Intel und Samsung holen bei der fortschrittlichen Fertigung auf, und zu Beginn der N2-Serienfertigung könnten Ausbeuteprobleme Marktanteile kosten.
4. Handlungsempfehlungen für den Handel
Bullishes Szenario:
Zeigt der Finanzbericht starke AI-Kennzahlen, etwa ein über den Erwartungen liegendes N3-Umsatzwachstum von 80% und ein optimistisches Management der CoWoS-Lücke, wird das Wachstumsszenario des Unternehmens untermauert und die Aktie könnte im Rahmen des AI-Trends anziehen.
Bärisches Risiko:
Liegt die Bruttomarge unter 60% oder ist die Prognose für 2026 zurückhaltend (z.B. unter 25% Wachstum), könnte dies auf schwache Nachfrage hindeuten und eine Neubewertung durch den Markt auslösen, was kurzfristig Druck auf den Aktienkurs ausübt.
Kennzahlen im Überblick:
- Umsatz: 1,02 Billionen NT$ (+17,81% im Jahresvergleich)
- Gewinn je Aktie: 91,256 NT$ (+24,4% im Jahresvergleich)
- Bruttomarge: 62% (stabil zum Vorquartal)
- Investitionsausgaben-Prognose: 46-50 Milliarden US-Dollar
Im Falle besser als erwarteter Ergebnisse kann nach der AI-Guidance eine Erhöhung der Long-Positionen in Erwägung gezogen werden; bei erkennbaren Risiken sollten Abwärtsbewegungen abgesichert werden und die Positionierung nach Reaktion des Marktes auf den Finanzbericht angepasst werden.
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