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Mit der Insolvenz von Saks gewinnt Macy's an Schwung

Mit der Insolvenz von Saks gewinnt Macy's an Schwung

101 finance101 finance2026/01/15 12:59
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Von:101 finance

Macy’s und Bloomingdale’s: Standhaftigkeit trotz Herausforderungen im Einzelhandel

Macy’s and Bloomingdale’s trotzen dem Abschwung im Einzelhandel

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Die Luxus-Einzelhandelslandschaft: Ein düsterer Ausblick?

Auf den ersten Blick scheint der gehobene Einzelhandelssektor in einer ernsten Krise zu stecken. Ähnlich wie das bekannte Meme vom Sensenmann, der an Türen klopft, sind mehrere ikonische Warenhäuser gefallen – Barneys, Lord & Taylor, Neiman Marcus (zweimal) und zuletzt Saks Global, das am späten Dienstag Insolvenz angemeldet hat.

Steht Macy’s als Nächstes vor Problemen?

Vielleicht. Aber die Geschichte ist nicht so einfach.

Wie Macy’s und Bloomingdale’s dem Trend trotzen

Für diese Umbruchphase im Einzelhandel gibt es noch eine andere mögliche Entwicklung – eine, bei der Macy’s und sein gehobenes Schwesterunternehmen Bloomingdale’s weiterhin die Erwartungen übertreffen, indem sie sich an die Grundlagen guter Unternehmensführung halten.

Es zeigt sich, dass Kunden Einzelhändler schätzen, die sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Da Saks nun vorerst ausfällt, hat Bloomingdale’s – der Hauptkonkurrent – die Chance, zu wachsen. Im vergangenen Jahr, als Saks Berichten zufolge Schwierigkeiten hatte, Lieferanten zu bezahlen, konnte Bloomingdale’s bereits einen Teil dieses Geschäfts für sich gewinnen. Laut Einzelhandelsanalyst Neil Saunders ist Bloomingdale’s gut aufgestellt, um weiteres Terrain zu gewinnen, während Saks die Insolvenz durchläuft – insbesondere, wenn Saks und Neiman Marcus Filialen schließen oder Lieferschwierigkeiten haben.

Dieser Aufwärtstrend stärkt den Ruf von Macy’s als herausragender Überlebender in der Zeit nach der Pandemie, in der viele Warenhäuser zu kämpfen hatten.

Widerstandsfähigkeit durch Widrigkeiten

Macy’s hat die Pandemie nur knapp überstanden, eine Zeit, in der die Nachfrage nach Luxusgütern drastisch zurückging und Käufer zu Online-Riesen wie Amazon wechselten.

Seitdem hat Macy’s zweimal Übernahmeversuche von Private-Equity-Firmen abgewehrt, die mehr an den wertvollen Immobilien interessiert waren als am Einzelhandelspotenzial.

Indem Macy’s diese Angebote ausschlug, setzte das Unternehmen die Interessen seiner Aktionäre an erste Stelle – eine mutige, aber logische Entscheidung angesichts des Schicksals anderer Einzelhändler, die von Private Equity übernommen wurden, wie Sears, Lord & Taylor, RadioShack, Toys ‘R’ Us, Payless Shoes und Sports Authority.

Zurück zu den Grundlagen: Die Turnaround-Strategie

Anstatt zu verkaufen, setzte Macy’s auf die Grundlagen. Vor fast zwei Jahren ernannte das Unternehmen Tony Spring, einen langjährigen Bloomingdale’s-Manager, zum CEO, um die Transformation zu leiten. Ein Teil seines Ansatzes ist erfrischend einfach: Die Filialen werden aufgeräumt, defekte Umkleideschlösser repariert und das Personal steht für Kunden zur Verfügung – grundlegende, aber wirksame Maßnahmen.

In den letzten zwei Jahren hat Macy’s mehr als 100 unrentable Filialen geschlossen und plant, in diesem Jahr weitere 14 zu schließen.

Auch wenn es noch früh ist, zahlen sich diese Maßnahmen aus. Im September meldete Macy’s zum ersten Mal seit Jahren einen Quartalsumsatzanstieg – ein bescheidener Zuwachs von weniger als 1 % im Jahresvergleich, aber deutlich über den Erwartungen der Wall Street und führte zu einem kurzfristigen Anstieg des Aktienkurses um 20 %. Im Dezember übertraf das Unternehmen erneut die Prognosen und verzeichnete das stärkste flächenbereinigte Umsatzwachstum seit über drei Jahren.

Herausforderungen bleiben für Macy’s bestehen

Trotz dieser positiven Signale steht Macy’s weiterhin vor erheblichen Hürden. Saks und seine Partner könnten sich aus der Insolvenz erholen und wieder zu starken Konkurrenten werden. Unterdessen setzt sich der Trend zum Online-Shopping – ein wesentlicher Faktor für den Rückgang stationärer Geschäfte – ungebremst fort.

Außerdem hat sich die Einzelhandelslandschaft in den letzten fünf Jahren dramatisch verändert, was eine Neubewertung des Warenhausmodells erforderlich macht. Viele Kunden sind vom Luxus-Einzelhandel enttäuscht, da sie steigende Preise und sinkende Qualität beklagen. Der Wiederverkaufsmarkt für Luxusgüter floriert auf Plattformen wie The Real Real und viele Luxusmarken haben erkannt, dass sie Kunden direkt über gezielte Werbung in sozialen Medien erreichen können, wodurch Warenhäuser ganz umgangen werden.

Der Weg nach vorn: Grundlagen zählen

Nichtsdestotrotz sind Experten wie Neil Saunders der Meinung, dass Macy’s Engagement für die Grundlagen die besten Erfolgschancen bietet. „Die Insolvenz von Saks Global unterstreicht die Notwendigkeit, dass Luxuswarenhäuser Kunden und grundlegende Einzelhandelsprinzipien in den Mittelpunkt stellen“, erklärte Saunders. „Tony Spring und sein Team haben diesen Ansatz übernommen, und es zahlt sich aus. Die Situation von Saks wird sie wahrscheinlich dazu ermutigen, ihre Strategie weiter voranzutreiben.“

Bericht von Luciana Lopez und Nathaniel Meyersohn für CNN.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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