BlackRock investiert in Stromnetze und Energiequellen, die benötigt werden, um moderne Rechenzentren am Laufen zu halten. Diese benötigen so viel konstante und hochspannende Energie, dass Branchenexperten schätzen, dass Rechenzentren bis 2029 bis zu 4 % des gesamten weltweiten Energieverbrauchs ausmachen könnten.
Wie unterstützt BlackRock Microsofts KI-Plan?
BlackRock Inc. hat im Rahmen seiner umfangreichen „Global AI Infrastructure Investment Partnership“ mit Microsoft Corp. erfolgreich 12,5 Milliarden US-Dollar eingeworben. Das Unternehmen ist seinem Ziel von 30 Milliarden US-Dollar für Private-Equity-Investitionen damit näher gekommen.
Das Unternehmen kombinierte die Expertise von Global Infrastructure Partners (GIP) mit der Technologie von Microsoft, um das „Energie-Engpass“-Problem zu lösen, das die Entwicklung von KI zu verlangsamen droht. Larry Fink erklärte Analysten, dass die Mobilisierung von privatem Kapital für diese Projekte der einzige Weg sei, um die Nachfrage zu decken, da die Kosten für jede Regierung oder jedes einzelne Unternehmen zu hoch wären.
BlackRock-CEO Larry Fink erklärte Analysten während eines Gewinnaufrufs für das vierte Quartal, dass die KI-Partnerschaft weiterhin sehr viel Geld von Investoren anziehe, die vom aktuellen Tech-Boom profitieren möchten.
BlackRock berichtete kürzlich, dass das gesamte verwaltete Vermögen erstmals die Marke von 14 Billionen US-Dollar überschritten hat, was auf Rekordzuflüsse von fast 700 Milliarden US-Dollar im gesamten Jahr 2025 zurückzuführen ist. Fink beschrieb die aktuelle Zeit als eine Phase „beschleunigter Dynamik“.
Er fügte hinzu, dass sich Kunden zunehmend an BlackRock wenden, um komplexe Infrastrukturprojekte abzuwickeln, die Milliarden von Dollar an Vorabkapital benötigen.
Unternehmen investieren in physische KI-Infrastruktur
Microsoft hat kürzlich einen 20-Jahres-Vertrag mit Constellation Energy unterzeichnet, um einen Kernreaktor auf Three Mile Island in Pennsylvania wieder in Betrieb zu nehmen. Das Projekt namens Crane Clean Energy Center wird kohlenstofffreie Elektrizität für Microsofts Rechenzentren liefern.
Investitionen wie diese in die KI-Infrastruktur haben Microsofts Aktie belastet – der Kurs fiel 2025 von einem Höchststand von 555 US-Dollar auf 459 US-Dollar. Investoren wurden vorsichtig gegenüber der Strategie des Unternehmens, nachdem es in einem einzigen Quartal fast 35 Milliarden US-Dollar in den Aufbau von KI-Infrastruktur investiert hatte.
Durch die Partnerschaft mit BlackRock kann Microsoft seine KI-Technologie skalieren und weiterentwickeln, ohne die Belastung vollständig in der eigenen Bilanz zu tragen.
Auch Meta hat kürzlich eigene Verträge mit drei Kernenergieunternehmen bekanntgegeben, um sich 6,6 Gigawatt Energie zu sichern.
Die Partnerschaft von BlackRock mit Microsoft umfasst außerdem Nvidia Corp. und die von Abu Dhabi unterstützte Investmentgruppe MGX. Zusätzlich trat Elon Musks xAI der Partnerschaft Anfang 2025 bei.
Nvidia fungiert als technischer Berater und hilft bei der Gestaltung der Rechenzentren, damit sie für KI-Chips optimiert sind, während MGX große Mengen Kapital aus den Vereinigten Arabischen Emiraten bereitstellt.
Diese Zusammenarbeit ermöglicht es der Gruppe, „Leverage“ zu nutzen, das heißt, Schulden aufzunehmen, um ihre gesamte Investitionskraft zu erhöhen. Während das anfängliche Ziel 30 Milliarden US-Dollar an Private Equity beträgt, rechnet die Partnerschaft damit, schließlich 100 Milliarden US-Dollar an Gesamtinvestitionen zu erreichen. Dieses Geld wird hauptsächlich in den Vereinigten Staaten ausgegeben, ein Teil davon fließt aber auch in US-Partnerländer.
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