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Das Klarheitsgesetz ist in eine Sackgasse geraten und beeinflusst die Kryptowährungswerte. Wesentliche Informationen, die Sie kennen sollten.

Das Klarheitsgesetz ist in eine Sackgasse geraten und beeinflusst die Kryptowährungswerte. Wesentliche Informationen, die Sie kennen sollten.

101 finance101 finance2026/01/16 19:47
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Von:101 finance

Hauptpunkte

  • Der Bankenausschuss des Senats verschob die geplante Überprüfung eines bedeutenden Kryptowährungsgesetzes, nachdem Coinbase-CEO Brian Armstrong seine Unterstützung für den aktuellen Entwurf zurückgezogen hatte.

  • Infolge dieser Entwicklung fielen die Aktienkurse von kryptobezogenen Unternehmen wie Coinbase, Circle und Bullish, und zuvor erzielte Gewinne bei Kryptowährungen wurden wieder zunichtegemacht.

Die Kryptoindustrie drängt weiterhin auf vorteilhafte Regulierungen, auch wenn dies kurzfristige Rückschläge bedeutet.

Jüngste Streitigkeiten über die Regulierung von Kryptowährungen haben die optimistische Stimmung, die sich für 2026 aufgebaut hatte, gedämpft. Obwohl die Preise digitaler Vermögenswerte zu Beginn der Woche stark gestiegen waren, ließ der Auftrieb nach, als der Clarity Act – ein Gesetzesentwurf, der einen regulatorischen Rahmen für den Sektor schaffen soll – im Kongress ins Stocken geriet.

Dieser nahezu 300 Seiten starke Vorschlag, der über mehrere Monate entwickelt wurde, sollte in einer Anhörung des Bankenausschusses des Senats behandelt werden. Die Sitzung wurde jedoch verschoben, nachdem Brian Armstrong, CEO von Coinbase (COIN), seine Unterstützung zurückzog. Er begründete dies mit Bedenken, dass bestimmte Bestimmungen eines der Coinbase-Produkte gefährden könnten. Gleichzeitig diskutieren die Gesetzgeber auch über eine Ethikmaßnahme, die hochrangigen Beamten, darunter auch Ex-Präsident Donald Trump, untersagen würde, von Krypto-Investitionen zu profitieren.

Die Aktien von Unternehmen wie Coinbase, Circle (CRCL) und Bullish (BLSH) fielen aufgrund der Nachrichten, begannen sich jedoch bis Freitag zu erholen. Auch wichtige Kryptowährungen wie bitcoin, ethereum und solana verloren an Boden, konnten sich aber ebenfalls wieder leicht erholen.

Warum Investoren darauf achten sollten

Andauernde Uneinigkeiten darüber, wie Kryptowährungen reguliert werden sollen, haben den Aufwärtstrend bei bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten gebremst. Die Situation erinnert an das letzte Jahr, als die Kryptopreise trotz einiger regulatorischer Erfolge stagnierten – obwohl die Preise Anfang 2026 gestiegen waren, bevor diese neue Unsicherheit aufkam.

„Wir bevorzugen kein Gesetz gegenüber einem fehlerhaften“, erklärte Armstrong am Mittwochabend in den sozialen Medien. Er hob mehrere Probleme mit dem Gesetzesentwurf hervor, darunter das, was er als faktisches Verbot von tokenisierten Aktien bezeichnete, sowie geplante Änderungen, die Belohnungen für Stablecoins abschaffen würden.

Der Clarity Act, ein umfassendes Gesetzesvorhaben, zielt darauf ab, die Zuständigkeiten der Securities and Exchange Commission und der Commodity Futures Trading Commission bei der Überwachung von Krypto zu klären. Er legt zudem Regeln für Stablecoins fest und adressiert Fragen im Zusammenhang mit dezentraler Finanzierung (DeFi) und Softwareentwicklern. Aufgrund seines weiten Umfangs wurde erwartet, dass der Entwurf Reibungen zwischen Branchenakteuren und Gesetzgebern erzeugt.

Ein zentraler Streitpunkt betrifft Stablecoins – Kryptowährungen, die an traditionelle Währungen gekoppelt sind. Der GENIUS Act, der im vergangenen Jahr verabschiedet wurde, untersagte Emittenten wie Circle, Kunden Renditen anzubieten, ließ jedoch eine Lücke für Unternehmen wie Coinbase offen. Der neue Entwurf würde Belohnungen, die wie Sparkonten funktionieren, einschränken – nachdem Banken argumentiert hatten, solche Prämien könnten Einlagen verringern und kleinere Kreditgeber schädigen.

Reaktionen der Branche und Ausblick

Arjun Sethi, Co-CEO der Krypto-Börse Kraken, widersprach Armstrongs Einschätzung, dass der Clarity Act schlechter wäre als der aktuelle Regulierungsrahmen. „Das Aufgeben des Gesetzes würde den Status quo tatsächlich nicht erhalten“, kommentierte Sethi am Mittwoch in den sozialen Medien und sprach sich für die Gesetzgebung aus.

Ein weiterer Streitpunkt ist das vorgeschlagene Verbot, dass hochrangige Regierungsbeamte von Krypto-Projekten profitieren. Senator Tim Scott, Vorsitzender des Bankenausschusses des Senats, sagte gegenüber CoinDesk (im Besitz von Bullish), dass dieses Thema außerhalb der Zuständigkeit seines Ausschusses liege und separat behandelt werden müsse.

Angesichts des Ausmaßes der Meinungsverschiedenheiten zweifeln einige in der Kryptobranche daran, dass das Gesetz in diesem Jahr verabschiedet wird – zumal die bevorstehende Wahl den Fokus wahrscheinlich in andere Richtungen lenken wird. Andere bleiben jedoch optimistisch: Senator Scott bezeichnete die Verzögerung als „kurze Pause“ und betonte, dass die Gespräche andauern und alle Parteien weiterhin in gutem Glauben verhandeln.

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