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Teslas Full Self-Driving-Funktion, ähnlich wie viele andere Dienste, bewegt sich nun auf ein abonnementbasiertes Modell zu.

Teslas Full Self-Driving-Funktion, ähnlich wie viele andere Dienste, bewegt sich nun auf ein abonnementbasiertes Modell zu.

101 finance101 finance2026/01/17 11:05
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Von:101 finance

Morning Brief Zusammenfassung

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Der Wandel zum Abonnement-Modell in der Tech-Branche

Elon Musk treibt weiterhin die Grenzen der Innovation voran. Stellen Sie sich vor, Sie müssten für Teslas Full Self-Driving (FSD) Funktion nicht einmalig bezahlen, sondern eine monatliche Gebühr entrichten, um darauf zuzugreifen. Genau in diese Richtung bewegt sich Tesla.

Dieser Schritt widerspricht Musks früherer Aussage, dass FSD im Laufe der Zeit an Wert gewinnen würde, und unterstreicht einen wachsenden Trend: Immer mehr Produkte und Dienstleistungen werden im Abonnement angeboten.

Auch wenn nicht jedes Produkt für dieses Modell geeignet ist, ist das wiederkehrende Einkommen für viele Unternehmen einfach zu verlockend, um es zu ignorieren. Besonders Tech-Unternehmen haben festgestellt, dass es einfacher ist, Kunden zu laufenden Zahlungen für neue Angebote zu bewegen, als für bereits etablierte.

Das neue Mantra scheint zu sein: Verkaufen Sie nicht nur Ihre Innovation – machen Sie daraus eine monatliche Rechnung.

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Widerstand der Verbraucher und Beharrlichkeit der Unternehmen

Verbraucher haben sich gegen die ständige Einführung von Abonnementgebühren gewehrt. Dennoch zögern Unternehmen, diese profitablen Modelle aufzugeben. Die Kontroverse über zusätzliche Zahlungen zur Aktivierung von Funktionen wie beheizten Sitzen in Autos hat erst kürzlich Debatten über Verbraucherrechte ausgelöst.

Dienste wie OnStar und andere vernetzte Fahrzeugfunktionen florieren weiterhin. Die Logik dahinter ist einfach: Wer etwas Neues schafft, kann die Bedingungen festlegen und die Gewinne einstreichen. Wer jedoch für eine bestehende Funktion eine Gebühr erhebt, riskiert Gegenreaktionen.

Teslas Vision: KI, Robotik und Abonnements

Teslas Schritt in Richtung Abonnements passt zu den Ambitionen, führend im Bereich KI und Robotik zu werden, und einer Zukunft, in der Flotten autonomer Fahrzeuge auf Abruf verfügbar sind. Die Vorstellung ist, dass der Besitz eines eigenen Fahrzeugs überflüssig wird, wenn man jederzeit ein Robotaxi rufen kann. Auch andere Unternehmen, die an humanoiden Robotern arbeiten, setzen auf das „Robots-as-a-Service“-Modell und bewerben Mietlösungen als Möglichkeit zur Kosteneinsparung und zentralisierten Datensammlung.

Ab dem 14. Februar wird FSD laut CEO Elon Musk nur noch über ein monatliches Abonnement verfügbar sein. (AP Photo/Noah Berger) · ASSOCIATED PRESS

Die Abonnementfalle

Software ist zunehmend in das tägliche Leben und Geschäftsprozesse integriert. Wer beispielsweise aufhören möchte, für Cloud-Speicher zu zahlen, hat oft Schwierigkeiten, an seine Daten zu kommen.

Viele Unternehmen machen es einfach, ein Abonnement abzuschließen, aber deutlich komplizierter, es zu kündigen. Eine schnelle Suche nach „wie kündigen“ bringt eine Liste von Streamingdiensten, Produktivitätstools und Liefer-Apps – ein Beweis dafür, dass Nutzer häufig Schwierigkeiten mit dem Kündigungsprozess haben.

Im Jahr 2023 erzielte die Federal Trade Commission eine Rekord-Einigung in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar mit Amazon, nachdem dem Unternehmen vorgeworfen wurde, Millionen Menschen ohne deren Zustimmung für Prime-Abos angemeldet und die Kündigung absichtlich erschwert zu haben.

Die veränderte Natur des Autobesitzes

Die zunehmende Bedeutung von Software in Fahrzeugen ist ein umstrittenes Thema, insbesondere in den Vereinigten Staaten. Sie stellt das traditionelle Verständnis von Autobesitz infrage.

Für viele Amerikaner steht Autofahren für Freiheit und Selbstausdruck – ein Motiv, das in Literatur, Film und sozialen Medien gefeiert wird. Das Auto wird oft als persönlicher Rückzugsort gesehen, als Ort für Unabhängigkeit und Kreativität.

Die Verbreitung von Fahrzeugsoftware verkompliziert jedoch diese Beziehung. Besitzer haben oft nicht die Möglichkeit, die in ihren Autos verbaute Technologie zu reparieren oder überhaupt zu verstehen. Abonnementbasierte Funktionen, die aus der Ferne von Unternehmen gesteuert werden, unterstreichen diesen Kontrollverlust. Während dies für viele Abonnementdienste gilt, wirkt es gerade im Kontext der amerikanischen Autokultur besonders fehl am Platz.

Die offene Straße ruft – aber der Zugang könnte künftig sowohl von Musks Zustimmung als auch von einer wiederkehrenden Zahlung abhängen.

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