Nvidias KI-Workflow boomt – CFO beschreibt die Nachfrage als „außergewöhnlich“
Nvidias unaufhaltsames KI-Wachstum: Kein Ende in Sicht
Drei Jahre nach dem Boom der künstlichen Intelligenz setzt Nvidia (NASDAQ: NVDA) weiterhin auf Skalierung statt Zurückhaltung. Während eines kürzlich von JPMorgan veranstalteten Kaminabends beschrieb Nvidias Chief Financial Officer, Colette Kress, die aktuelle Nachfrage nach Rechenleistung mit einem Wort: „enorm“. Die Unternehmensführung machte deutlich – dies ist keine Phase vorsichtigen Optimismus oder Stabilität, sondern eine Zeit überwältigender Dynamik.
KI-Auftragsbestand wächst weiter
Nvidia hatte zuvor bekannt gegeben, dass der Auftragsbestand bis Ende 2026 die Marke von 500 Milliarden US-Dollar überschritten hat – und diese Zahl steigt weiter. Obwohl das Unternehmen keine neue Schlagzeilenzahl veröffentlicht hat, wurde bestätigt, dass seit dem letzten Update weitere Vereinbarungen – darunter auch mit OpenAI und Anthropic – abgeschlossen wurden. Laut JPMorgan könnte allein der bestehende Auftragsbestand rund 330 Milliarden US-Dollar an Rechenzentrumsumsatz generieren, was darauf hindeutet, dass Nvidias zukünftige Pipeline noch robuster und transparenter wird.
Ein bemerkenswerter Trend ist, dass Kunden ihre Einkäufe weit im Voraus planen. Aufgrund der langen Vorlaufzeiten für den Bau von KI-Rechenzentren arbeitet Nvidia schon mit Kunden zusammen, bevor deren Systeme live gehen. Sogar für Projekte, die für 2026 geplant sind, möchten Käufer ihre Bestellungen erhöhen – ein klares Zeichen dafür, dass die Nachfrage nach wie vor das Angebot übersteigt.
Netzwerklösungen stärken Nvidias Ökosystem
Neben seinen Rechenprodukten verzeichnet Nvidia auch eine deutliche Zunahme bei der Nutzung seiner Netzwerklösungen. Das Unternehmen berichtet inzwischen, dass 90% aller KI-Implementierungen, die Nvidia-Technologie nutzen, auch die Netzwerklösungen des Unternehmens einschließen – ein Anstieg gegenüber rund 80% im Vorjahr.
Dieser Trend zeigt, dass nahezu alle neuen, von Nvidia betriebenen Rechenzentren auf das komplette Lösungspaket setzen und Nvidia so seinen Einfluss weit über reine Grafikprozessoren (GPUs) hinaus festigt.
Physische KI gewinnt an Dynamik
Nvidia erweitert zudem seine Reichweite im Bereich der physischen KI – Technologien, die direkt mit der physischen Welt interagieren. Während der Automobilsektor weiterhin einen wichtigen Einstiegspunkt darstellt, arbeitet das Unternehmen zunehmend mit Partnern in verschiedenen industriellen Sektoren zusammen.
JPMorgan sieht hierin einen weitgehend unerschlossenen Markt, in dem Nvidias umfassende Plattform eine entscheidende Rolle spielen könnte.
Herausforderungen bestehen fort, aber Wachstum bleibt stark
Es gibt nach wie vor Unsicherheiten, etwa die noch ausstehende behördliche Genehmigung für H200-Lieferungen nach China. Jeder Fortschritt in dieser Hinsicht wäre ein zusätzlicher Bonus und nicht Teil von Nvidias grundlegenden Erwartungen. Unterdessen bereitet sich das Unternehmen darauf vor, mehrere Produktplattformen zu managen, während es Ende 2026 auf die Rubin-Architektur umstellt.
Trotz dieser Herausforderungen nimmt die Nachfrage bei Nvidia weiter zu. Mit weiter steigenden Bestellungen und wachsenden Nutzerzahlen scheint Nvidias Position im KI-Bereich immer gesicherter und tief verwurzelt.
Bildnachweis: JRdes / Shutterstock
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen


Solana DEX Jupiter stellt JupUSD vor und gibt den Nutzern native Treasury-Erträge zurück
ChatGPT kündigt plötzlich Werbung an, 8-Dollar-Abonnement bleibt nicht verschont

