Nvidia erkennt großes Verkaufspotenzial in China, aber die Sicherung des Marktes erweist sich als schwierig
Nvidia strebt großes Wachstum in China trotz politischer Hürden an
Patrick T. Fallon / AFP / Getty Images
Der CEO von Nvidia, Jensen Huang, hat das enorme Potenzial des chinesischen Marktes hervorgehoben und schätzt, dass dieser jährlich bis zu 50 Milliarden US-Dollar an Umsatz für das Unternehmen generieren könnte.
Hauptpunkte
- Jensen Huang kündigte an, dass Nvidia plant, seinen H200 AI-Chip nach China zu bringen, nachdem kürzlich die Genehmigung des ehemaligen Präsidenten Trump erteilt wurde.
- Allerdings könnten jüngste Maßnahmen chinesischer Behörden zum Blockieren dieser Verkäufe Nvidias Expansionspläne in der Region gefährden.
Wird es Nvidia gelingen, den Verkauf seiner AI-Chips in China auszuweiten? Obwohl Investoren großes Potenzial sehen, gestaltet sich die Navigation durch das regulatorische Umfeld als schwierig.
In dieser Woche bekräftigte Huang Nvidias Enthusiasmus für die Einführung des H200 AI-Chips in China, nachdem die US-Regierung im Gegenzug für einen Anteil von 25 % an den Verkäufen ihre Zustimmung erteilt hatte. CFO Colette Kress erwähnte, dass US-Beamte intensiv an den Details arbeiten und Nvidia erwartet, bald Produkte nach China liefern zu können.
Trotz dieser Entwicklungen gefährdet Pekings jüngste Anweisung an Unternehmen, H200-Bestellungen auszusetzen, Nvidias Ambitionen. Laut The Information könnte China bald vorschreiben, dass Unternehmen inländische Chips bevorzugen müssen. Nvidia hat sich zu diesen Berichten nicht geäußert.
Warum das wichtig ist
Selbst mit neuen Exportlizenzen und der Aussicht auf erhebliche Einnahmen aus China stehen Nvidia weiterhin bedeutende politische Hürden im Weg, bevor diese Verkäufe Realität werden können.
Ein größerer Zugang zum chinesischen Markt, den Huang auf jährlich 50 Milliarden US-Dollar schätzt, könnte beträchtliches Wachstum für Nvidia ermöglichen, dessen Gesamtumsatz in diesem Jahr voraussichtlich 210 Milliarden US-Dollar übersteigen wird. Bemerkenswert ist, dass die jüngsten Prognosen des Unternehmens potenzielle Verkäufe der H200- oder H20-Chips in China trotz früherer US-Genehmigungen nicht berücksichtigt haben.
Auch der H20, ein speziell für China entwickelter Chip, ist trotz US-Genehmigung auf Widerstand chinesischer Regulierungsbehörden gestoßen. Im Inland gibt es parteiübergreifenden Widerstand unter US-Gesetzgebern, die diese Verkäufe stoppen wollen.
Analysten von Morgan Stanley stellten kürzlich fest, dass chinesische AI-Chip-Verkäufe Nvidias Leistung zwar steigern könnten, diese Zahlen jedoch aufgrund der anhaltenden politischen Unsicherheit nicht in ihre Hauptprognosen einfließen lassen. Auch Analysten von Jefferies und Bernstein, die die Aktie ebenfalls positiv bewerten, äußerten Zweifel an der Realisierung dieser Verkäufe.
Der Aktienkurs von Nvidia stieg am Mittwoch um etwa 1 % und blieb für das Jahr 2026 nach einem Anstieg von fast 40 % im Vorjahr relativ stabil.
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